Nachtrag

Suchbegriffe September 2010

Nachtrag: Ich sehe schon, ich will den September möglichst schnell vergessen. Aber es geht hier natürlich um die Suchbegriffe vom September 2010, nicht um den Oktober, der ursprünglich in der Überschrift stand. Kein Fehler ist eben so dumm, dass man ihn nicht zwei Mal machen könnte. ;-)

Auch im Oktober September wurde das Bloggende Hannover mit Google und anderen Suchmaschinen gefunden, und die Suchbegriffe haben ihre Spuren in der Logdatei hinterlassen. Hier eine kleine Auswahl

hannover blog — Ja, hier bist du richtig, hier gibt es Blogs aus Hannover. Die Stadt selbst… na ja, was sollte die auch bloggen?!

ficken in hannover linden — Einige mutmaßliche Hannover-Touristen haben sich die Frage gestellt, ob die Kopulationsvorgänge im urbansten aller hannöverschen Stadtteile wohl anders wären als andernorts. Ich muss ihn enttäuschen. Es ist auch in Linden mehr eine Sache der Physik als der Chemie, und es ist in seiner Durchführung, Verspieltheit und Körperlichkeit genau wie in Drengstedt. Oder in Flögeln. Oder in Fickmühlen. Oh, jetzt sind meine Gedanken schon nach Ostfriesland ausgewandert…

warum hat saudi arabien eine sonderzeit — Frag dich mal lieber, warum das mittelalterliche Regime dieses Staates trotz seiner barbarischen Justiz und der offenen Willkür des Staatsapparates niemals in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit gestellt wird, warum es sogar als ein “Verbündeter” betrachtet wird, während sonst allenthalben von Werten blahfaselt wird, dass sich die Balken nur so biegen. Dass mit der Regelung der Uhrzeit tritt hinter solchen Dingen doch ein bisschen zurück.

hannover bloggt — Nein, aber einige Menschen aus Hannover. Ich bin aber auch selbst schuld, wenn ich da “bloggendes Hannover” drüberschreibe.

literarischer salon matthias nolte — Matthias Nolte ist vor ein paar Tagen verstorben und hinterlässt einfach nur ein großes Loch. Er wird fehlen, wenn er auch vom größten Teil der Einwohner Hannovers niemals wahrgenommen wurde.

silke arp bricht — Ist immer noch dicht, und auch in diesen Zusammenhängen wird Matthias Nolte fehlen.

onnanieren leicht gemacht — Wie, das ist dir noch nicht leicht genug? Bau dir doch einen Rubbelroboter!

amateur-pornodarsteller klaus — Ist bestimmt ein echter Amateur…

ankreuztagebuch — Eine ideale Erfindung für alle, die nicht schreiben möchten. Vielleicht sollte ich so etwas mal für WordPress programmieren. Ein Plugin, dass den normalen Beitragseditor durch ein paar Checkboxen zum Anklicken und vielleicht ein paar einfache Felder für twittrig kurze Kürzttexte ersetzt.

bibelverbrennungen abtreibungsgegner — Dass die Leute immer alles in die Flammen werfen wollen, ganz so, als ob sie auch heute noch an eine esoterische, magische Kraft der Flammen glaubten! Warum kein Schredder, wenn man schon einfach nur Texte vernichten will? Und warum es nicht gleich ganz lassen? Idioten, wohin man nur schaut!

desktophintergrund hannover — Ich kann dir diese Fotos anbieten.

hannover freizeitsee peter grobe — Dieser grobe Unfug hat sich jetzt hoffentlich erledigt.

kabel deutschland mitarbeiter in hannover unterwegs — Läuft diese Nummer immer noch? Wenn einer unangekündigt klingelt, einen komischen Ausweis raushält und in die Wohnung will, weil er eine Messung durchführen muss, denn sollte man ihn nicht reinlassen. Egal, als was der sich ausgibt. Wenn so etwas einmal erforderlich ist, wird es einen Brief geben, in dem man den Termin angekündigt bekommt und auch die Gelegenheit erhält, eine Rückfrage zu stellen oder einen anderen Termin zu vereinbaren. Glaubt hier denn wirklich jemand, dass Unternehmen wie Kabel Deutschland es sich leisten können, ihre Mitarbeiter dafür zu bezahlen, dass sie vor einer verschlossenen Tür nach der anderen stehen? So etwas ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Nummer einer Bande von Trickbetrügern.

mehr twitter follower — Wozu? Aber wenn du es wirklich willst, versuch es doch mal mit Inhalten.

probleme mit twitter tools — Fast jeder hatte Probleme mit Twitter Tools für WordPress, als Twitter auf OAuth umgestellt hat. Hier gibt es eine Hilfe, und hier eine deutsche Sprachdatei für das beliebte Plugin.

schwankt es im hochhaus sehr — Das kommt darauf an, wie stark das Erdbeben ist.

zeile 27440 paket fing — Häh?

Überflüssige statistische Angaben

Im Oktober September verursachten 10.921 Besuche des Bloggenden Hannover 44.516 Anfragen an den Webserver. Dabei wurden 779.961 Kilobyte Daten übertragen. Die Besuche kamen von 2.028 verschiedenen IP-Adressen. Im Durchschnitt kam es zu 61 Anfragen in der Stunde, der Spitzenwert lag bei 424 Anfragen in einer Stunde. In sieben Fällen kam es zu einem internen Fehler, der vermutlich eine weiße Seite für den Betrachter zur Folge hatte. Eine Anfrage war wieder ein origineller Hackversuch. Die Mehrzahkl der Anfragen geht natürlich auf die Startseite, es waren 14.168. 96 Besucher folgten einem Link von Eileen Steinbach, 25 einem Link von An die Leine gelegt, jeweils 11 einem Link von derHenry.net und Home of Limetrees, sieben kamen vom Frontbumpersticker und sechs von Don Ralfo. Wie nicht anders zu erwarten, kommt gut die Hälfte der Anfragen aus Deutschland, einiges auch aus dem benachbarten europäischen Ausland. Die Crawler der Suchmaschinen werden meist in den USA betrieben. Das eine Prozent der Anfragenlast aus der VR China kann ich mir allerdings nicht erklären — vermutlich stammte daher die Flut der Kommentarspamversuche…

Monatsrückblick August 2010

Ja, dieser August dauert noch ein paar Tage, aber wenn er sich so viel Mühe gibt, jetzt schon wie der beginnende Herbst zu wirken, denn darf er sich nicht wundern, dieser August, dieser! Außerdem weiß ich mal wieder nicht, ob ich in den nächsten Tagen eine vernünftige Arbeitsumgebung für den doch immer sehr netz- und zeitfordernden Rückblick habe, also haue ich heute schon in die Tasten. Wenigstens gibts beim gegenwärtigen Fehlen verdammt angenehmer Temperaturen nicht so viel Wäsche, und dem Regnen in die Leine kann man ja auch eine gewisse Faszination abgewinnen. Es beginnt eben wieder die Zeit für Regengeschichten.

Ereignetes

Der Sommer hatte seine üblichen Vergällungen und Steigerungen des Geräuschpegels, die man hier “Kultur” nennt: Beim Maschseefest konnte man sich vielerlei Dinge für das Einführen in den Mund kaufen und allerhand Musizierende und Füße betrachten. Wer in Linden blieb, konnte sich mit weniger Einführen in den Mund, dafür aber mit Zaun drumherum zum Fährmannsfest begeben — interessanterweise war ich an dem Wochenende in Linden, und wurde so häufig nach dem Weg zum Gelände gefragt, dass ich mir sicher bin, dass ein erklecklicher Anteil der Besucher gar nicht aus Linden kam. Na, da haben diese Leute wenigstens einmal bemerkt, wo in Hannover das urbane Leben stattfindet — in der Innenstadt tut es des nämlich weniger. Da ist etwas in Ansätzen vorhanden, kann aber in der Darbietung nicht überzeugen. (Herrliche Beschreibung, wenn auch nicht für die Stadt abgegeben…) Da gibt es ja nicht einmal Stichmännchen im Rotlichtviertel. Die Verpackung ist eben nicht alles.

Viele viele Möglichkeiten bietet die Stadt. Und das hat sie mit vier Pflastern gemeinsam. Ein bisschen an ein Pflaster erinnert es übrigens auch, wenn man mitteilen soll, warum man Hannover liebt, damit diese Aussagen zur Verschönerung des Ihmezentrums verwendet werden. Na, wo ein Insolvenzverwalter mitmacht, gerät so etwas schnell zur Realsatire, die am ehesten noch dem Freundeskreis Sprachpansch gefällt. (Nachtrag: Wer ein bisschen mehr sehen will, der Frontbumpersticker hats fotografisch dokumentiert.) Ach, apropos Ihmezentrum und Realsatire, da kann ich nur die Website zum Linden-Park empfehlen, die ungefähr so lange schon so daliegt, wie Carlyle das Weite gesucht hat und die 35.000 m² hinphantasiertes Einzelhandelszentrum mit Fachmärkten als Schrotthaufen zurückgelassen hat. Und dann doch wieder Sprachpansch, denn die Werber, die dieses Dingsda benamst haben, konnten mal wieder weniger Deutsch, als sie Englisch sprachen, und so kam es zum doppelt gemoppelten Ausdruck “shopping mall”. Der ist fast so gut wie “LED Display-Anzeige” oder “Eingangs Entry Point” (beide schon gelesen). Die Metrik des Eigentums wird auch durch bunte Farben und farbige Worte nicht hübscher. Schon schade, dass Beton nicht brennt.

Wenn ich etwas an Googles Street View störend finde, denn die Tatsache, dass es die Hässlichkeit der Architektur vervielfältigt, ohne dass da Hoffnung auf Verpixelung bestünde. Demnächst wird Google wohl auch Bilder vom Ihmezentrum ins Web tragen, die man dann einmal mit Bildern vor dem Umbau vergleichen kann. Unfassbar, es ist übler geworden. Und das Kröpcke-Center gibt auch gerade einen sehr malerischen Einblick in die Stadt, damit im Hannover des Nordens ticken die Menschen halt anders als im Hannover des Südens und nehmen jede Beglückungsidee ihrer Stadtplaner widerstandslos hin. Und diese Beglücker scheinen ihre Architektur-Programme billig gekauft zu haben. Ich hoffe ja, dass Hannover bald in Street View verfügbar ist, damit ich jemanden bei einer Verabredung am Kröpcke diese Bilder stecken kann und so sanft zu einem angenehmeren Platz drängen kann.

Übrigens gilt nach Meinung der Hamburger Dunkelkammer für Bilder im Internet kein Urheberrecht mehr.

Wenn schon nicht wegen Hannovers Architektur die Häuser verpixelt werden, so wird zum Trost wenigstens wegen Hannovers herrschender Klasse die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit schwarzen Balken entbuchstabt. Wer wissen will, was da geschwärzt wird, findet es leicht an anderer Stelle wieder. Ich hoffe ja sehr, dass wir in absehbarer Zeit mit der gleichen Haltung auf die Bilder in Street View schauen, während die Architektur der Stadt völlig anders geworden ist, irgendwie weniger kalt, dafür mit hübschen Ecken angereichert und so beschaffen, als ob sie zu etwas anderem diene als einem logistisch optimierten Geschäftsvorgang. Im Moment wirkt Hannover, als ob es eine Stadt wäre, die man am besten von oben betrachtet.

Foodporn

Beim letzten Bloggertreffen hatte ich mal angemerkt, dass es seit dem Verschwinden des pink diary gar keinen richtigen food porn in den hannöverschen Blogs mehr gibt. Dem Spielkind seis gedankt, das ändert sich! Ob aus Resten Nudeln mit Sommergemüse werden, ob es Sushi gibt, Schmorgurken oder auch mal fünf Kilo Kekse. Das Wasser läuft im Munde zusammen.

Gezwitschertes

Twitter erzwingt übrigens jetzt den Umstieg auf oAuth. Warum? Na, vermutlich weil Twitter ein riesiges Problem mit Spam und geownten Accounts hat. Gegen die Seuche der Twitter-Spam hilft es allerdings (noch) nicht, dafür muss jetzt jeder Blogger, der in sein selbstgehostetes WordPress das populäre Plugin Twitter Tools verbastelt hat, auf die neue Version von Twitter Tools upgraden. (Das alte Verfahren funktioniert nur noch sehr eingeschränkt.) Und die Konfiguration dieses Plugins ist ziemlich zickig. Vieleicht ist den technisch weniger versierten Menschen mit meiner “Kurzanleitung” für die Konfiguration ein bisschen geholfen. ;-)

Sechsundneunzig

Bei allem Bemühen um Ausgewogenheit, aber für Fußball bin ich wirklich das falsche Publikum. Das liegt nicht etwa am Fußball, sondern an den Leuten, die sich gewöhnlich versammeln, um gemeinsam anderen Menschen beim Fußballspielen zuzuschauen und an den seltsamen Ritualen zur Erschaffung eines durchaus lärmenden kollektiven Geistes, an dem diese einzelnen Leute dann für ein paar Stündchen ihre sonst mühsam gepflegte Kultiviertheit abgeben. Ein bisschen erinnert jede größere Gemeinschaft von Fußballfans an einen mordbrennenden Mob, auch vom Inhalt der sprachlichen Äußerungen her. Andere Sportarten haben Zuschauer, die ich viel angenehmer finde, Billard zum Beispiel — auch trägt dort in der Regel niemand an einem heißen Sommertag einen Schal. Aber seit Die Roten im Bloggenden Hannover sind, ist auch der bierbrüllende Fußball meinem Leben hinzugefügt, und ich will meinen Defaitismus mal ein bisschen zügeln, so eine Bundesligamannschaft in der Stadt ist ja doch für ein paar Menschen ein interessantes Thema. Und die Saison hat auch wieder angefangen. Wie sie angefangen hat, zeigte sich leider schon im Vorfeld an der Beta-Version der Mannschaft. Und im Pokal… ach, vergessen wirs doch lieber.

Nahverkehrtes

Man kann Mitglied bei Pro-D-Tunnel werden. Nur noch einmal explizit hier erwähnt, damit es nicht untergeht.

Gestorbenes

Christoph Schlingensief ist an seinem Krebs gestorben.

Filme

Und völlig außer jeder Konkurrenz: Brainstorming.

Interessant auch noch das Stöckchen, welche Filme aus den besten Einhundert der IMDb man denn schon gesehen hat. Dies verraten Mythopoeia, Eileen Steinbach, Phil und das Blog-Haus.

Post des Monats

Ich habe ja schon manchen komischen Kommunikationsversuch erlebt, auch in den Zeiten, in denen ich wesentlich gesellschaftskonformer lebte. Unter anderem habe ich einige Wochen lang einen Programmierer auswählen “dürfen” und hatte jeden frischen Morgen zur Begrüßung einen gebieterischen Stapel Mappen auf dem Tisch, und in jeder dieser Mappen bewarb sich jemand um einen Job, der recht hoch dotiert war. Ich hätte niemals vorher geglaubt, dass Absolventen deutscher Hochschulen so einen Bullshit in so einer mieserablen Rechtschreibung zu Papier bringen könnten (ganz offensichtlich ohne mal jemanden Korrektur lesen zu lassen) und dass sie darüber hinaus völlig unfähig zu sein scheinen, sich einfach mal zu fragen, was denn so einen Menschen mit einem Stapel Mappen auf dem Tisch besonders interessieren könnte. Um dieses kleine Geheimnis zu verraten: Das Foto ist es ebensowenig wie die Fähigkeit des Bewerbers, bei der Auswahl von Schriftschnitten und Schriftgrößen völlig emanzipiert von jeder Übersichtlichkeit oder gar Ästhetik vorzugehen. Aber eine kurze (von mir aus auch als Anlage reingelegte) Zusammenfassung, was einer kann und was einer schon gemacht hat, damit ich eine schnelle Vorsortierung machen kann, vielleicht eine kleines Anschreiben in englischer Sprache dazu (das war ein wichtiges und in der Stellenanzeige hervorgehobenes Kriterium, denn wer dort kein Englisch konnte, der war ausgeschlossener aus der Kommunikation als die beiden Leute, die kaum Deutsch konnten) — ja, so etwas hätte mir dieses Abarbeiten sehr erleichtert. Wer jemals vor der Aufgabe steht, Bewerbungen schreiben zu müssen: Denkt bitte an den armen Menschen, der irgendwo einen ganzen Stapel davon auf dem Tisch liegen hat und versucht, sich beim Marsch durch diesen Dschungel aus Papier zu motivieren! Denkt daran, dass dieser Mensch die einzelnen Mappen auseinandernimmt, um besser vergleichen zu können, und seht zu, dass auf jedem Blatt irgendwo euer Name und am besten auch eine Telefonnummer für eine kurze Rückfrage steht! Vieles Unklare lässt sich so klären, und dies vermutlich zum beiderseitigen Vorteil. Und wenn ihr eure Bewerbung als E-Mail versendet, nehmt bitte ein Dateiformat, dass jemand ohne Windows auf seinem Rechner nicht mit einem cat attachment.doc | strings | less in seiner Unix-Shell lesen muss, zumal das Dokument dabei eine oft sehr heitere Geschichte seiner früheren Änderungen erzählt! (Der Trick, den ich hier mal kurz benannt habe, funktioniert nur mit älteren Office-Versionen, aber die jetzigen Dokumente sind gezippte XML-Dateien und lassen sich ebenfalls “spanabhebend” lesen.) Ein PDF lässt sich aus jeder modernen Software heraus erzeugen. Und wenn ihr wissen wollt, wie man wirklich alles bei einer Bewerbung falsch macht, denn lest mal bei blog2.de weiter

Oder ist das nur eine Pflichtefüllung für die ARGE? Na, das sieht man.

Wie immer ist diese Auswahl völlig subjetiv und die Links und Verbindungen sind völlig willkürlich nach den Maßstäben meiner manchmal vielleicht pathologischen Heiterkeit gesetzt. Es darf, soll, muss zerrissen werden. Euer Elias

Redesign Hannover

Nein, die Stadt konnte ich leider nicht umgestalten; das ist auch weiterhin jenen überlassen, die ihre meist durchschnittlichen Ideen in Beton, Stahl und Glas verpacken und damit den öffentlichen Blickraum belasten. Aber das Bloggende Hannover hat ein leichtes Redesign verpasst bekommen — und unter der Oberfläche eine ganze Reihe technischer Änderungen, die nicht ganz so offensichtlich sind. Wer gestern abend zwischen 22.00 Uhr und 0.30 Uhr hier war, konnte an den zahlreichen Fehlermeldungen die Kämpfe erahnen, die ich hier focht, um diesen Haufen… ähm… widerspenstiger Skriptzeilen zum Laufen zu bringen. Gut möglich, dass auch in den nächsten Tagen nicht alles so rund läuft. Wenn es ganz bitter kommt, ist es für mich ein Leichtes, den alten Stand wiederherzustellen. Ich ziehe ja vor jeder großen Änderung ein vollständiges Backup…

Huch, ich habe gar nicht überprüft, ob das Backup auch vollständig ist…

Nun gut, ich hoffe, so übel wird es nicht werden. ;-)

Design

Auch, wenn das Design auf dem ersten Blick sehr anders aussieht, ist es noch das alte — ich habe nur einige “kleine” Bearbeitungen an den Stylesheets gemacht. Mit dem Ergebnis bin ich keineswegs völlig zufrieden, so dass davon auszugehen ist, dass sich noch ein paar Dinge ändern werden. Auch habe ich — mangels geeignetem Betriebssystem dafür — keinen Test mit einem Internet-Explorer durchführen können, aber ich weiß ja, mit welchen Macken und eigenwilligen Interpretationen des CSS-Boxmodelles die älteren Versionen dieses rottigen Browsers daherkommen. So weit ich das absehen kann, sollte das Design mit ein paar Abstrichen (vor allem in der Listenformatierung) sogar auf einem IE 5 benutzbar sein. Wenn das wider Erwarten nicht geht, sehe ich darin kein Drama mehr. Ich bin froh, dass man diesen Browser inzwischen gut ignorieren kann, er macht in meinen Projekten gerade noch ein halbes Prozent der Zugriffe aus.

Einen großen Teil der Vorarbeit hatte ich eben schon fertig, als ich Anfang dieses Jahres das Design austauschte. Jetzt musste nur noch die Technik im Hintergrund ersetzt werden, und natürlich musste ein neues Stylesheet hochgeladen werden.

Farbgebung

Die Idee mit dem grünen Titel ist recht frisch. Bis vor zwei Tagen wusste ich noch nicht, wie das Farbschema ungefähr aussehen könnte und habe auf der Straße mehrere Menschen gefragt, welche Farbe ihrer Meinung nach besonders gut zu Hannover passen würde. Wie man sieht, waren keine “Roten” dabei. Je älter die Menschen wurden, desto deutlicher wurde die Tendenz zum Grün; und bei den geschätzt über 65jährigen wurde beinahe nur “grün” angegeben. Da ich auch immer älter werde, habe ich halt grün genommen, was ja auch einen hübschen Kontrast zum dominierenden Rot des Stadtwappens darstellt.

In einer frühen Version waren auch die Links grün, aber davon bin ich wieder abgerückt, als ich daran dachte, wie viele Menschen mit einer Grünschwäche durchs Leben laufen und einen nicht-unterstrichenen Link in grüner Farbe kaum erkennen können. Deshalb die eher konventionelle Linkfarbe, obwohl sie sich schon ein bisschen mit dem Grün beißt. Na ja, seit wann muss Design hübsch sein. :?:

Forum

Die Diskussion um die unterschätzte Stadt hat mir ein bisschen die Augen dafür geöffnet, dass der Kommentarbereich in einem eher versteckten Meta-Blog nicht der richtige Platz für solche Diskussionen ist, die ganz selbstverständlich einmal aufkommen können. Deshalb ist — als augenfälligste Neuerung — nun auch ein Diskussionsforum im Bloggenden Hannover enthalten. Es handelt sich um ein betont schlichtes Forum, denn jeder von uns hat ja sein Blog.

Aber man muss natürlich kein Blogger sein, um sich dort zu registrieren. Trolle werden allerdings von mir in despotischer Weise rausgekantet, damit keine Despotie der Dummheit entsteht. Es reicht mir schon die Trolle in meinen gewöhnlichen Blogs zu ertragen (und gelegentlich zu füttern).

Übrigens hatte ich mit dem Forum die größte Mühe bei meinen Installationsarbeiten. Das ist erstaunlich für ein Feature, das wohl am seltensten benutzt wird.

Fehler

Eventuelle Fehler werde ich in den kommenden Tagen beheben. Aber es ist leider davon auszugehen, dass ich jetzt für mindestens eine Woche keinen guten Arbeitsplatz für mein Nachgestrokel am Server zur Verfügung habe, so dass sich alles ein bisschen verzögern kann.

Und ja, ich sehe — jetzt, wo ich es nicht mehr mit Testdaten, sondern dem realen Bloggenden Hannover zu tun habe — dass die einzelnen Blogeinträge deutlicher voneinander abgegrenzt werden müssen. Vermutlich reicht es aus, wenn die Überschriften fett gesetzt werden. Aber heute fasse ich keinen Editor mehr an, um an einem Design zu basteln, das habe ich über die Pfingsttage genug getan. Mit frischem Kopf werden mir frischere Ideen kommen. Hoffentlich.

So, und nun viel Spaß mit dem Bloggenden Hannover. Es ist das Gleiche in Grün.

Nachtrag

So, die Übersicht über die Blogeinträge hat jetzt ein bisschen Übersicht erhalten — wie eine Hintergrundfarbe und ein paar Linien doch die Nutzbarkeit verbessern… ;-)

Keine Follower mehr bei Twitter?

Zurzeit stellen ja doch viele fest, dass sie keine Follower mehr bei Twitter haben und dass sie auch niemanden mehr followen — und doch sieht die Timeline wie gewohnt aus. Hintergrund dieses Anzeigeproblems ist es offensichtlich, dass die Techniker bei Twitter gerade mit einem sehr schlimmen Fehler in ihrem System beschäftigt sind, der es kinderleicht macht, ganz viele Follower zu bekommen, indem man irgendwelche Leute zu Followern macht. Wenn ich nur daran denke, wie sehr sich Spammer aller Art über diesen Fehler freuen könnten, bin ich recht froh, dass er behoben wird.

Ich schätze mal, dass sich das Problem noch im Laufe dieses Tages erledigen wird. Die armen Techniker bei Twitter haben heute keinen besonders hübschen Tag und können nur das Schlimmste verhindern, nämlich die Umgestaltung Twitters zu einer Spamschleuder. Deshalb sieht es mit der Kommunikation von Seiten Twitters gerade wohl auch ein bisschen bescheiden aus.

Nachtrag: Wie gerade nicht nur ich sehe, scheint das Anzeigeproblem bei Twitter behoben zu sein. Wollen wir mal hoffen, dass die richtigen Probleme auch behoben sind…

Zweiter Nachtrag:: Ja, die richtigen Probleme sind erledigt

WordPress.com ist down

Wenn gerade etliche Blogs aus dem Bloggenden Hannover nicht erreichbar sind, denn liegt das daran, dass der Blog-Hoster WordPress.com zurzeit down ist. Deshalb sind zurzeit etliche Blogs nicht erreichbar, nicht nur solche aus Hannover.

Ich kann im Moment nicht absehen, wie groß das Ausmaß der Fehlfunktionen bei WordPress.com ist, aber es kann sein, dass es hier in den nächsten Stunden oder Tagen zu seltsamen Verhalten kommt, wenn auch einige RSS-Feeds beschädigt ausgeliefert werden.

Nachtrag 19.02, 0.30 Uhr: Offenbar hat man bei WordPress.com die gröbsten Probleme in den Griff bekommen, die Blogs funktionieren wieder. Es fühlt sich zwar alles ein bisschen langsam gerade an, aber ich möchte nicht in der Haut der armen Seelen stecken, die da heute für die Administration zuständig sind.