Auch im September wurde das Bloggende Hannover immer wieder einmal über Google und andere Suchmaschinen (einmal sogar über MetaGer, meinen Liebling aus Hannover) gefunden. In den Referern haben sich die Spuren seltsamer, erwarteter und manchmal auch völlig unerwarteter Suchbegriffe niedergeschlagen. Hier eine ganz kurze Übersicht.
hannover blog — ja, gibt es hier…
blogger hannover — ja, die schreiben die Blogs voll…
schwulenstrich hannover — nein, den gibt es hier nicht.
icon trübes wetter — Au weia, manche Menschen suchen seltsame Dinge. Wie wär es mit einer Wolke, hinter der keine Sonne mehr sichtbar ist, die aber auch noch nicht abregnet. Ach, das ist im Zeitalter des cloud computing missverständlich? Dann nimm doch einfach ein nebelgraues Quadrat. Ach, das ist nicht klar? Das Wetter doch auch nicht, wenns so trübe ist.
private ficks hannover linden — die gibt es vermutlich hinter jeden zweiten Türe. Auch bei Menschen, denen man eine besondere Lustbetontheit gar nicht so recht ansieht.
cia macht gemeinsame sache mit gaddafi — jetzt ja wohl eher nicht mehr.
dackelparade hannover — nee, hier gibt es nur einen Schützenausmarsch, und der ist auch schon etwas länger vorbei.
selbstmordtreff — das wird nicht oft wiederholt.
anal hannover blog 2011 berichte — was soll denn in einem “Analblog” drinstehen? Doch sicher nur irgendeine Scheiße…
grenzerfahrungen hannover — böse Zungen würden sagen, dass das Leben in Hannover der Grenzerfahrungen genug sei.
you have 1 lost message on facebook — aber wenn die Nachricht verloren ist, wieso kann es dann eine Nachricht darüber geben, dass die Nachricht verloren ist.
suizid holzkohlegrill — die Grillsaison ist bald vorbei.
Überflüssige statistische Angaben
Der arme Webserver musste im September für das Bloggende Hannover 40.162 Anfragen bewältigen, die von 2.657 verschiedenen IP-Adressen kamen. Das sind im Durchschnitt 55 Anfragen pro Stunde, aber natürlich verteilt sich die Last nicht gleichmäßig. Der Spitzenwert lag bei 360 Anfragen pro Stunde. Die Anfragen können an Hand der IP-Adressen (es gibt hier keine Vorrichtungen zum Tracken) 10.792 verschiedenen Besuchern zugeordnet werden, es gab also pro Tag 359 Besucher des Bloggenden Hannover. Es kam bei der Verarbeitung der Anfragen zu 12 internen Fehlern, und 12 dieser Anfragen gingen auf einen eigenwilligen Hack-Versuch zurück (falsch geformte HTTP-Header). Der arme Server hat als Reaktion auf diese Anfragen insgesamt 839.343 KiB Daten ausgeliefert, das sind im Schnitt 27.978 KiB pro Tag. Übrigens gehen 70,73 Prozent dieses Traffics auf die Startseite mit der Blog-Zusammenfassung, und 8,57 Prozent gehen auf den Feed des Meta-Blogs, in dem diese überflüssigen statistischen Angaben gerade gelesen werden. Allein 11 Leser lesen diesen Feed über den Google-Feedreader, und etliche mehr über diverse andere Software. Erschreckend finde ich, dass immer noch 1,61 Prozent aller Zugriffe mit dem Internet-Explorer 6.0 geschehen, ein Stück Software, mit dem wirklich niemand mehr im Internet unterwegs sein sollte.
Ach ja, einige Nutzer der Web-Zwo-Nullseite Jappy (bewusst nicht verlinkt) erweisen sich mal wieder als Barbaren auf der Hatz nach mehr Punkten im Jappy-System und hotlinken diese wunderschöne Grafik…

…in Profilen und Gästebüchern, statt sie selbst zu hosten oder bei Jappy hochzuladen. Wenn das nicht in Kürze aufhört, sehe ich mich leider gezwungen, das Hotlinking wirksam mit technischen Mitteln zu unterbinden, indem ich auch hier in Abhängigkeit vom Referer eine etwas unfreundliche Grafik ausliefere. Leider ist mit den Netzbarbaren, die sich bei Jappy gesammelt haben, kein Frieden möglich; die lassen sich nicht einmal von einem freundlich formulieren Warntext an Stelle der Grafik abhalten. Ich durfte diese Erfahrung schon einmal machen, als mir diese Art von Traffic den ganzen Server runtergerissen hat, weil ein paar tausend Idioten hier Grafiken genuckelt haben. Einige Spuren hat meine Auseinandersetzung mit diesem Irrsinn im Blahblog — und speziell in diesem Posting (aber mit ekligem Bild) — hinterlassen. Leider gibt es nur eines, was in Bezug auf Jappy hilft: Ein Bild zu nehmen, das so widerwärtig ist, dass Leute von Jappy gesperrt werden, wenn sie es nicht entfernen. Ich hätte es auch lieber etwas friedlicher und freundlicher. Web-Zwo-Null ist eine Einladung zur Barbarei, die gern angenommen wird.