Blogs

Das bloggende Hannover

Dies ist eine automatisch erstellte Liste von aktuellen Blogeinträgen hannöverscher Blogger. Eine Übersicht über ältere, hier gespeicherte Postings gibt es im Archiv.

langeleine.de – Das Online-Journal für Hannover
Wort auf Beat

Veröffentlicht vor 4 Stunden

Gelungene Abwechslung zum Bollerwagen am Vatertag: Zum dritten Mal findet in der Faust-Warenannahme der hannoversche Elektro-Slam statt

Unklar: Ob Schiller und Goethe auf Elektro stehen würden?

Wortreich sind die “Macht Worte!”-Poetry Slams ja immer, und nicht selten stapelt sich das Publikum in der Warenannahme des Kulturzentrums Faust bis unter die Decke. Selbst als Hannover 96 jüngst eines seiner wichtigen Europapokalspiele an einem Donnerstagabend, dem Stamm-Termin des “Macht Worte”-Slams absolvierte, ließ sich das Veranstaltungsteam kurzer Hand einen Event einfallen, bei dem die Teilnehmer live das Spiel moderieren mussten und so füllten sich auch an diesem Abend die Hallen. Sei es im Kulturzentrum Faust, in der Oper, im Schauspielhaus oder woanders: Poetry Slams in all ihren Variationen werden einfach nicht langweilig, egal ob mit oder ohne Thema, egal ob mit oder ohne Special.

Zum dritten Mal nun findet heute Abend ein Elektro-Slam statt. Anders als bei anderen literarischen Wettkämpfen müssen die teilnehmenden Poeten sich mit renommierten Elektro-DJs wie Costa Alexander von den Beatpoeten vor ihrem Auftritt auseinandersetzen und ihrem Publikum die Verse direkt auf die Beats servieren. Entscheiden, wer den Beat am besten getroffen hat, wird natürlich auch wie bei allen anderen Slams immer noch das Publikum. Auf den Stühlen sollte es allerdings nicht sitzen bleiben. Denn als Extrabonus werden die Beatpoeten, die erst vergangenen Freitag ihre neues Album “Man müsste Klavier spielen können” im Indiego Glocksee präsentierten, vor dem Wettkampf ein paar Nummern zum Besten geben und das Publikum schon einmal ordentlich anheizen. Wort und Beat – eine Symbiose, die den Abend verschönern wird.

Donnerstag, 17. Mai 2012:
Dritter hannoverscher Elektro-Slam, Kulturzentrum Faust, Warenannahme, Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover, Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 7 Euro, ermäßigt: 6 Euro

(Foto: Pressefoto)

[Link]

Lumières dans la nuit
Für deutsche Ärsche

Veröffentlicht vor 5 Stunden

Klopapier 'Zewa soft'

Was im Vorfeld einer größeren Fußballveranstaltung an Produkten zum Abreagieren des recht künstlich zu einer großen, kommerziellen Sportveranstaltung erzeugten pseudopatriotischen Taumels auf den Markt geworfen wird, ist oft von dermaßen zersetzender Realsatire, dass mit jeder dieser kopfkranken Ideen eines Werbers eine Hundertschaft Satiriker arbeitslos zu werden droht. Zum Beispiel dieses zurzeit erhältliche Toilettenpapier der Marke “Zewa”, blattweis bestempelt mit Balltreter-Motiven, verpackt in den Farben der Bundesflagge, industriell nur für den einen Zweck produziert, deutsche Scheiße aufzunehmen…

[Link]

Fraktale Welten
Sulf

Veröffentlicht vor 6 Stunden

Allen, die heute im Titel versehentlich “Suff” gelesen haben, wünsche ich ein schönes Besäufnis zu “Christi Himmelfahrt”. Für richtige Alkoholiker ist dieser Tag freilich nur das Hochfest der Amateure… :D

[Link]

Unser täglich Spam
Hello from Ms Stella!!

Veröffentlicht vor 6 Stunden

Aber!! Mit!! Zwei!! Ausrufezeichen!! Das verspricht einen drangvollen Text, der sich durch nichts bremsen lassen will, und darin enttäuscht die HTML-formatierte Mail auch nicht, deren Layout hier völlig unverändert wiedergegeben wird:

Hello,
How are you? I guess you are fine and living good. my name is Miss Stella a young looking girl I find you and i‘m interesting to know you and establish a serious relationship with you. I want to be your friend for first friendship can not be seen or even be touched, it must be felt with in the heart. Hoping you feel just the way i do. I will tell you more about me, my family and all that maybe necessary i this relationship, If this is okay by you feel free to contact me as to enable us get to know each other better. Have a wonderful day with lot of happiness. best regards Please get back to me through my id ( desmondstellaa2 (at) hotmail (punkt) com )
Miss Stella.♥

Ich weiß zwar nicht, wer du bist, aber ich sag mal einfach Hallo zu dir,

und frag dich, wies dir geht. Natürlich hoffe ich, dass es dir zumindest finanziell so gut geht, dass ich dir eine Menge Geld aus den Rippen leiern kann, aber ansonsten habe ich kein weiteres Interesse an dir. Entschuldige bitte, dass mein Englisch ungefähr so klingt als wenn ich meine sprachlichen Mängel dadurch ausgleichen wollte dass ich einfach ohne Punkt und Komma von der Leber weg schreibe. Ich nenne mich mal Frau Stella, und ich behaupte, dass ich jung aussehe. Was immer das auch heißen soll. Ich habe dich irgendwo in einer Datenbank von Mailadressen gefunden, weiß aber nicht mehr wo und weiß natürlich auch sonst gar nichts von dir. Ich schreibe in meinem Liebesbrief an dich, dass ich das für eine tragfähige Grundlage einer ernsthaften Beziehung mit dir halte. Weil, das musst du verstehen: Es ist das erste Mal bei mir, das kann man nicht beschreiben oder anfassen, das ist einfach eine Sache des Herzens. Ich hoffe, auch du fühlst etwas in deinem Herzen, oder, noch besser, gleich eine Etage tiefer, denn das macht dich dümmer und zum leichteren Opfer des Betruges. Weitere Lügen erzähle ich dir, wenn du mir antwortest. Und jetzt hab du einen wunderschönen Tag und fühl dich so richtig glücklich, dass ein Spammer an dich gedacht hat – ich muss mich erstmal um meinen Posteingang mit den achtzig anderen Opfern meiner Masche kümmern, die ich gerade gleichzeitig bearbeite. Das neue Auto ist übrigens toll. Wenn du mir antworten willst, mach das bitte nicht, indem du in deiner Mailsoftware auf „Antworten“ klickst, denn mein Absender ist gefälscht.

Mit Herzchen!
Dein romantischer Vorschussbetrugsspammer

[Link]

Lumières dans la nuit
Frau mit Trost

Veröffentlicht vor 6 Stunden

Sie kam aus dem Supermarkt und, wohl um ein Abreißen der Tragegriffe zu vermeiden, trug sie auf dem Weg zum Auto ihre Einkaufstasche mit genau der gleichen Geste, mit der ein Kind einen Teddybären umklammert. Sie sah auch ähnlich getröstet aus…

[Link]

PAL-Blog
Happy Birthday myself!

Veröffentlicht vor 11 Stunden

Dieser Artikel ist etwas besonderes. This post is something really special. Er ist nicht besonders lang, interessant oder schön geschrieben, aber trotzdem einmalig. It isn’t the longst, most interesting or best written post, but it’s very unique. Es ist mein – soweit ich mich erinnern kann – erster zweisprachiger Artikel. This is my first dual-language post, as far as I remember. Aber vor allem ist es mein erster Geburtstagsartikel und dabei habe ich noch gar nichtt Geburtstag. But much more important – this is my first birthday-post – but it’s not my birthday.

Ein Jahr

Genau vor einem Jahr habe ich den ersten Artikel auf diesem Blog veröffentlicht und war mir selbst nicht sicher, wie sinnvoll die Idee tatsächlich ist und ob ich das Schreiben durchhalte oder das Projekt wieder nur als eine Web-Leiche endet.

Bis heute habe ich rund 275 Artikel veröffentlicht, 13 Entwürfe haben sich im Laufe der Zeit angesammelt und warten auf ihre Löschung Fertigstellung und Veröffentlichung. 408 Kommentare wurden geschrieben bei (in der letzten Zeit) durchschnittlich etwa 200 Besuchern pro Tag, 653 weitere Kommentare wurden von mir und verschiedenen Plugins als Spam klassifiziert. Seit Beginn meiner Statistik haben fast 29.000 Besucher etwa eine Viertelmillion Seiten aufgerufen, sogar mehr als der Google Crawler und andere Spider und fast 55.000 Mal wurde mein RSS-Feed abgerufen. Tatsächlich vollständig sind diese Zahlen nicht, denn jede Statistik zählt anders und keines der Plugins lief von Anfang an.

Anfangs wollte ich hauptsächlich einen Ort, an dem ich Notizen und Entdeckungen aufheben und auch wiederfinden kann, am häufigsten greife ich dabei auf den Sybase Identity Artikel zurück. Im Laufe des letzten Jahres haben sich auch immer mehr persönliche Erfahrungen und Gefühle angesammelt und ich habe viele neue Freunde in der Bloggosphäre gefunden. Mittlerweile finden sich in diesem Blog auch Datenbank- und Perl-Erfahrungen, lustiges und (hoffentlich) interessantes von meinen Kids, Flightlogs, Tutorials, Kochrezepte und vieles mehr.

Ich danke Euch Allen für Eure Besuche, Kommentare und Anteilnahme, die diesen Blog aus dem PAL-Dasein herausholen (seinen Namen wird er trotzdem behalten).

Wer Geburtstag hat, darf sich etwas wünschen und stellvertretend für meinen Blog wünsche ich mir weiterhin viele Besucher und Kommentare.

Kein Blog-Geburtstag ohne Verlosung (irgendwie muss man doch Kommentare schnorren :-) ) und natürlich auch ich etwas verlosen. Zu gewinnen gibt es – standesgemäß – den Anhalter und ein Unikat.

One year

I started this blog one year ago by publishing the first post, not knowing if it would turn our to be a good idea to start another blog who might end up as another dead web project.

I published some 275 articles since then, 13 drafts are still waiting for being deleted published, 408 comments have been written. About 200 visitors come here every day (average for the last months). 29.000 visitors since the beginning of my statistics viewed about a quarter of a million pages, little more than all Google Crawler and the other spiders did. Another 55.000 requests asked for the RSS feed. Those stats are not complete because I didn’t use the statistics plugins at the beginning (and every counter has different values).

This blog was created as a notebook, a place to write down interesting and important things I might need in the future (like the Sybase Identity reset solution) but slowly became a melting pot for many other things over the year s. Today it has database- and Perl-knowledge, interesting and amusing stories about my kids, flight reports, tutorials, cooking ideas and much more.

I thank you all very much for your visits and comments who turned this blog from a “PAL” thing into a real blog. By the way: PAL is the German translation for SEP which – as everybody knows – means “Somebody Else’s Problem” and is the base technology for the SEP-field. But I won’t change the name, neither to SEP blog nor get rid of the PAL.

Kids having birthday get presents and as my blog can’t tell any wishes itself, I wish that you keep on visiting, reading and commenting.

A blog birthday without tombola – you’re kidding. Yes, I’ll give away some nice prices: A special, unique thing and the Hitchhiker’s Guide to the Galaxy – what else on this blog?

Der erste Preis ist ein einmaliger, handgemachter USB-Stick-Teddy / The first price: A handmade unique USB storage teddy:


Als zweiter Preis winkt der erste Band der fünfteiligen Triologie “Per Anhalter durch die Galaxis” von Douglas Adams / The second price is Douglas Adam’s Hitchhiker’s Guide to the Galaxy, the first of the five books.

Dritter Preis ist schließlich das Buch aus dem das PAL-Feld stammt Das Leben, das Universum und der ganze Rest / Third price will be Life, the Universe and Everything, number three of the Hichhiker’s series and the book which introduced the SEP field which made up the name for this blog.

Beide Bücher gibt es wahlweise in Deutsch oder Englisch / Both books are in German or English (whatever you choose).

Mitmachen ist ganz einfach: Schreibe bis zum 3. Mai 2012 einen Kommentar unter diesen Post (bitte angeben ob das Buch ggf. auf Deutsch oder Englisch sein soll). / Wanna win? Just drop a comment below this post before May 3rd, 2012 (don’t forget to write if you’ld prefer a German or English book).

Quelle: Happy Birthday myself!

flattr this!


[Link]

Unser täglich Spam
Der „sponsored link“ des Tages.

Veröffentlicht vor 16 Stunden

Hey, unbekannter Werber,

das ist ja wirklich eine geniale Idee von dir gewesen, in meiner Lieblingssuchmaschine DuckDuckGo [ja, ich weiß, wie bescheuert der Name klingt] ein paar „sponsored links“ zu kaufen, mit denen du deine ganz heißen Geschäfte zu echt jetzt total niedrigen Preisen beim Kauf eines Webbrowsers vor die Augen erheiterter Betrachter trägst.

Zwei Dinge sinds allerdings, die daran erstaunen.

Das erste ist, dass du so tust, als schienest du nicht zu wissen, dass Webbrowser eine Gattung von Software sind, die kostenlos zur Verfügung steht. Das ist ein unschlagbar günstiger Preis, der von deinem Shop mit der lächerlichen Domain lowpriceshopper (punkt) com gewiss nicht unterboten werden wird.

Und das zweite ist, dass du dir ganz offenbar nicht darüber im Klaren bist, dass jemand, der eine Web-Suchmaschine benutzt, bereits einen Webbrowser auf seinem Rechner installiert hat und deshalb wohl kaum geneigt sein wird, einen weiteren zu kaufen. :mrgreen:

Aber ich bin mir sicher, du Werber im Internet: Das mit dem Internet, das wirst du noch lernen.

Versichert dir dein dich „genießender“
Nachtwächter

[Link]

keineangstvorkunst
JIlídio Candja – Ya, cenas da vida | Produzentengalerie 4h-art 20.05.2012 14-18:00

Veröffentlicht vor 25 Stunden

Dieter Rammlmair schreibt:

Wir laden herzlichst ein zur Vernissage am 20.5.12 um 14:00 bis 18:00 Uhr

JIlídio Candja aus Mozambique/Porto,Portugal zeigt Malerei zum Thema
“Ya, cenas da vida” – “Ja, Szenen des Lebens”

in der Produzentengalerie “4h-art” | Hindenburgstrasse 7a, 30175 Hannover

[Link]

langeleine.de – Das Online-Journal für Hannover
Kunst in Deutschland, Teil zwei

Veröffentlicht vor 30 Stunden

Made in Germany zwei: Das Sprengel Museum, die Kestnergesellschaft und der Kunstverein eröffnen zum erneut gemeinsam eine große Überblicksschau zur jungen deutschen Kunst-Szene

Mike Bouchet: “Diet Cola Pool outtakes”, Video, 2010

Zum zweiten Mal nach 2007 zeigen Sprengel Museum, Kestnergesellschaft und Kunstverein in einer häuserübergreifenden Schau aktuelle Tendenzen, künstlerische Herangehensweisen und Fragestellungen der jungen internationalen Kunst-Szene in Deutschland. Hatten die drei Häuser vor fünf Jahren mit “Made in Germany” erstmals parallel zur international ausgerichteten Documenta in Kassel einen Überblick über zeitgenössiche deutsche Kunst gegeben und mit 60.000 Besucherinnen und Besuchern einen überwältigen Erfolg gehabt, so kuratieren sie die Folge-Ausstellung “Made in Germany zwei” nun gemeinsam.

Ziel ist es, den “international geprägten Kunstraum Deutschland” exemplarisch an 40 Positionen herausragender Künstler zu untersuchen und zu diskutieren. Welche Fragen bewegen die Kunst-Szene hierzulande derzeit? Welche Themen bewegen die Künstler und welche Bildsprache benutzen sie? Zahlreiche der ausgestellten Kunstwerke wurden eigens für “Made in Germany zwei” geschaffen. Die Schau ist noch bis zum 19. August in allen drei Häusern zu sehen. Für die heutige Eröffnung wurde ein Bus-Shuttle organisiert.

Mittwoch, 16. Mai 2012:
“Made in Germany zwei”, Vernissage, Sprengel Museum Hannover, Beginn: 17 Uhr / Kestnergesellschaft, Beginn: 18.30 Uhr / Kunstverein Hannover, Beginn: 20 Uhr, Eröffnungsparty im Künstlerhaus Hannover, Sophienstr. 2, 30159 Hannover, Beginn: 21 Uhr, Eintritt frei

  • “Made in Germany zwei”
  • Die Ausstellung ist noch bis zum 19. August 2012 in allen drei Häusern zu sehen
  • Öffnungszeiten: täglich außer montags 12 bis 18 Uhr,
    zusätzliche Öffnungszeiten der einzelnen Häuser
  • Eintritt (Kombi-Ticket): 12 Euro, ermäßigt: 7 Euro
  • Kestnergesellschaft, Goseriede 11, 30159 Hannover
  • Kunstverein Hannover, Sophienstr. 2, 30159 Hannover
  • Sprengel Museum, Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover

(Foto: Pressefoto, Courtesy Parisa Kind, Frankfurt/Main)

[Link]

Lumières dans la nuit
Wartekopf, warte Kopf!

Veröffentlicht vor 30 Stunden

Noch halb voll ist der Kopf mit sortierten Erden und geschichteten Gesteinen, Symbolen eines Werkstoffs; der Kopf, geschnitten in die ihm zugedachte, erbarmlungslos rechtwinklige Form; doch halb ist er schon leer und frei von jeder selbstgebildet Eigenart. Die leere Hälfte lässt den Blick hindurchgehen, auf die Wartebank dahinter und auf die wenig dekorativ auf den Boden der Tatsachen hingepatzte Kübelpflanze. Wie passend der Wartende in dieser Dekoration in der Agentur für Arbeit zu Hannover doch getroffen ist…

[Link]

Unser täglich Spam
Ihre grosse vorhersage 2012

Veröffentlicht vor 30 Stunden

Na, hat der ß-Beauftragte gerade Urlaub? Und der Großschreibbeauftragte für die Substantive auch?

Sparen Sie jeden Tag.
Um diese Nachricht zu lesen, klicken Sie auf diese Website. [sic!]
Speichern Sie news (at) news (punkt) gagc2 (punkt) com in Ihrem Adressbuch.

Tolle Idee! Die Absenderadresse eines Spammers in mein Adressbuch aufnehmen. Ich könnte mir nichts Dümmeres vorstellen. Moment, ich habe ja das Angebot noch gar nicht gesehen…

Ihre grosse vorhersage 100% gratis

Was wäre eigentlich 80 Prozent Gratis? Oder vielleicht mal 120? Spam ist ja schon schlimm genug, aber wenn sie sich mit dem gewöhnlichen Idiotensprech der Werber kombiniert, wird sie schmerzhaft.

2012,
ein Jahr voller Glück und Reichtum!

Schade, ich hatte eigentlich ganz leise gehofft, es sei das Jahr mit dem Doomsday. Ist die Erd erst ausradiert, gibts auch keine Spam serviert… :mrgreen:

Wie Sie wissen, eignet sich der Beginn eines neuen Jahres bestens, um das bisher Erreichte rückblickend zu betrachten und gute Vorsätze zu fassen. Für Sie ist nun der Augenblick gekommen, sich für Ihr Leben zu entscheiden [sic!] und endlich von all den guten Dingen zu profitieren, die Ihnen das Leben seit viel zu langer Zeit vorenthält.

Hmm, „der Beginn eines neuen Jahres“. Am 15. Mai, also 135 Tage nach Neujahr. Mir scheints, die Absender dieser Mail haben schon so manchen Zug im Leben verpasst. :D

Heute kann sich das ein für allemal ändern.

Wie, für mich ist der Augenblick gekommen, an dem alles gut wird. Und genau das kann sich heute unumkehrbar ändern. Ist ja doch eine Scheißnachricht. :lol:

Sie können guten Mutes in das neue Jahr 2012 [sic!] starten und sämtliche Chancen nutzen, die in Ihrem Sternenhimmel [sic! Sogar das gestirnte Firmament ist meines!] in den nächsten zwölf Monaten für Sie vorgesehen sind. Ich habe für Sie einen ersten Blick auf Ihr großes Orakel 2012 geworfen. Es offenbart Ihnen sämtliche Informationen zu Ihrem Glück, mit genauen Datumsangaben und weiteren Details, die Ihnen einzig und allein ein echtes Medium [sic!] offenbaren kann…

Aber mit ganz genauen Datumsangaben kommt dieses Orakel, das im Mai davon spricht, dass ich ins Jahr 2012 starte. Vermutlich ist das Medium so echt, dass es mit einem besonders großen Erguss von Ektoplasma einen Zeitriss gebaut hat. :mrgreen:

Um mehr darüber zu erfahren, was das Jahr 2012 für Sie bereit hält, klicken Sie hier.
Sie müssen nichts bezahlen, mein Angebot ist kostenlos. [sic! Und kostenlos ist es auch, also bezahlen sie nichts…]

Och nö, ich weiß eigentlich schon genug. Zumindest über dich, du Dummspammer, der du ein paar leichtgläubige Esotrottel mit ein paar unverbindlichen und leicht über das Clipboard zu bewegenden „Weisheiten“, die nur geringfügig unter dem Niveau eines Kalenderblattes liegen, über die konkrete Ödnis, Dummheit und Leere ihres Daseins hinwegtrösten willst. Ganz kostenlos natürlich. Erstmal. Der Köder soll ja auch nicht dem Angler schmecken, sondern den Fischen.

Sie bekommen diese Nachricht, weil Sie in der Datenbank von Meine Ersparnisse [sic!] eingetragen sind.
Um sich aus dem Newsletter auszutragen, klicken Sie hier.

Ich werde einen Teufel tun und einem Spammer mitteilen, dass seine Drecksmails auch ankommen. Soll er doch das große Orakel für 2012 befragen!

Natürlich sind alle Links in der Drecksmail indirekt gesetzt und enthalten eine ellenlange ID, mit der Empfänger eindeutig identifiziert werden kann. Und natürlich sind in die HTML-formatierte Mail auch zwei Webbugs eingebaut worden, damit die Mail bei Ansicht mit ebenfalls ellenlanger ID zurückfunkt, dass sie auch gelesen wurde. Es gibt eben Dinge, bei denen sich derartig Hokuspokusmöchtegerns nicht auf ihre Orakel verlassen, sondern lieber hinterfotzige Tracking-Techniken anwenden.

Oder glaubt ein Empfänger dieses kriminellen Unfugs, dass asoziale Spammer von ewiger Blumenkraft leben würden?

[Link]

Fraktale Welten
Hübschnik

Veröffentlicht vor 30 Stunden

[Link]

PAL-Blog
Setting up Gearman

Veröffentlicht vor 35 Stunden

I recently announced an article about Gearman, today I’ld like to start with setting up a Gearman dispatcher server.

Being a great tool, Gearman still lacks a complete documentation and the server software is no exception. It’s very easy to set up but there are still some things to consider before starting.

Gearman is no reliable tool. It’s good, stable and fast but there is no guarantee that a job isn’t lost if something goes wrong because everything is held in memory. It’s cable to keep some kind of transaction log into a database (actually it’s no log as you might think, just a copy of the current in-memory state, it’s never read during runtime, just written). It’s up to the developer: Do you want to add this safety possibly paying with speed? If you do, I strongly recommend SQLite instead of a classic SQL database server (which are also supported) because Gearman doesn’t use features where database servers are great: Reading and filtering data and parallel access (well, myISAM isn’t great for parallel access at all but that’s another story). Memcache might be an option but I won’t call it more reliable in case of trouble.

All dispatcher server arguments are shown on the Gearman homepage and I won’t copy or repeat them here because most defaults are pretty good for everyone and also for trying it out, maybe you want to set the listen address and port to custom values.

Gearman has a simple management interface which could be used with any telnet client (like netcat (nc) and – obviously – telnet or use a Perl IPC socket to connect). After connecting to the ip address of the dispatcher and Gearman port, type “status” to get a list of current job names and tab-seperated status counts:

Simple::echo 0 0 2  HTTP::post 2 1 1  HTTP::get 0 0 1

Three job names are supported by this dispatcher. I’m using double-colons to group them into classes but this is just a personal decision, the job names may contain any letter or number and some special chars (like : ).

The first job “Simple::echo” has no jobs queued, no currently running and two workers registered with this dispatcher, one of them will get the next incoming Simple::echo job. My HTTP client worker registered two job names, one for each HTTP request method. Two jobs are currently laying in the dispatcher queue for HTTP::post and one of them is being processed. The first number (jobs in queue) minus the second number (jobs currently running) is the number ob jobs waiting for a free worker.

Type “workers” to get a list of the currently connected workers:

29 192.168.128.161 curbsjiecarbvhiduzmrsxtfphwghq : HTTP::post Simple::echo HTTP::get

The first column is the internal file descriptor number of the dispatcher server and I could hardly think of any use for this information.

The second column is the ip address of this worker. Many workers may run on one server, so the ip isn’t unique but the third value is: It’s the unique worker id for this worker process which is just a random value generated when the worker connects the server. A single colon is used as separation char between the fixed columns and the space-separated list of jobs provided by this worker.

There are few more commands with IMHO have much less use than the ones explained above.

This information is easily accessible and I quickly wrote a simple script to fetch this status information just after deploying Gearman in a production environment. It shows the “status” report from all of our dispatchers in a merged list.


It’s simple, but (currently) one of my most-often-used tools.

Usually each worker connects to all dispatchers and whoever wants to pass a job to it may do so – if it isn’t working for another dispatcher at the moment. The sample above shows 64 workers per dispatcher for issuing HTTP GET requests and 16 workers for HTTP POST requests which are connected to all dispatchers. The difference doesn’t really show up from the numbers above.

It’s highly uncommon that the GET workers don’t connect to all dispatchers and result of the server layout, you should know such things when looking at your own status report.

This is how to setup and manage Gearman. Pretty easy, isn’t it? The next post will show the actual developer side.

Quelle: Setting up Gearman

flattr this!


[Link]

langeleine.de – Das Online-Journal für Hannover
Reise in die Hauptstadt

Veröffentlicht vor 42 Stunden

Mit dem Quicar in die Region. Ausflugstipps der langeleine-Redaktion. Heute: Berlin

Fester Bestandteil von Berlins Skyline: der Fernsehturm, im Volksmund meistens nur “Alex”

Es gibt viele Songs, die über Berlin geschrieben wurden. Da verhält es sich ganz wie bei anderen Großstädten, zum Beispiel Paris (“Ganz Paris träumt von der Liebe”), New York (“New York, New York”) oder London (“London calling”). Wenn ich an Musik und an Berlin denke, dann fällt mir sofort “Dickes B” von Seeed und “Big in Berlin” von den Sternen ein. Und kaum haben wir beschlossen, einmal einen etwas längeren Ausflug zu unternehmen und die deutsche Hauptstadt zu besuchen, schwirren mir diese beiden Songs unaufhörlich im Kopf herum. Gut so, spart der Soundtrack im Kopf doch das Einpacken von CDs, und daher sind unsere Taschen nicht besonders schwer und lassen noch Luft für ein wenig Shopping. Nach gemütlichen vier Stunden Anfahrt – ausgiebige Pausen mussten sein – kann ich das Fenster herunterkurbeln und mich von Großstadtluft und den Lichtern der Metropole begrüßen lassen. Im Vergleich zu Hannover hat Berlin einen ganz anderen Geruch und einen eigenen Rhythmus. In Berlin kann man frei sein, in der Masse verschwinden und muss sich dennoch nicht verstecken. In Berlin schlägt das Herz nachts schneller, und der Umgangston ist rauher und direkter. War man zu Gast in Berlin, so bedient man sich prinzipiell auch noch drei Tage nach der Rückkehr des allseits beliebten “ick”, ohne sich dafür zu schämen. Denn wenn es einen Dialekt gibt, den die Hochdeutschen lieben, dann ist es der Berliner.

Willkommen in “Upper Eastside”: Shoppen auf der Friedrichsstraße

Entspannung im Tiergarten

Erster Anlaufpunkt ist für uns die Friedrichstraße, wo es uns Kulturinteressierte sogleich in das Kulturkaufhaus Dussmann verschlägt. Natürlich ist es schön, in kleine Buchhandlungen zu gehen und seine CDs und Platten in coolen Szene-Läden zu kaufen. Aber es ist unglaublich, wie hoch die Anziehungskraft von einem Ort ist, an dem sich mehrere tausend Bücher, Platten, CDs und DVDs auf einem Haufen befinden, und das in vorzüglicher Auswahl. Ein Umstand, den wir nicht ignorieren können. Deswegen kommen wir auch mit einigen neuen Anschaffungen, unter anderem den Büchern “Alles ist erleuchtet” von Jonathan Safran Foer und “Plüschgewitter” von Wolfgang Herrndorf, aus den Hallen Dussmanns. Nun ist aber erst einmal Entspannung angesagt. Darum spazieren wir direkt in den Tiergarten, um uns bei angenehmen Temperaturen mitten auf eine der Wiesen zu legen. Manch einer meditiert hier, manch einer trinkt sein Bierchen, einige spielen Fußball oder Frisbee, doch wir liegen einfach nur herum, eingehüllt in die Vielzahl der uns umgebenden Bäume, welche die Straßen-Akustik verschlucken und den Tiergarten zu einer Ruhe-Oase inmitten der riesigen Metropole machen. Genau der richtige Ort, um weitere Pläne für unsere restliche Zeit in der Hauptstadt zu machen und den Abend mit Freunden ausklingen zu lassen.

Anlaufstelle für aktuelle Kunst am Nabel der Zeit: das Kunsthaus Tacheles

Abstecher in die lebendige Kunst-Szene Berlins

Am zweiten Tag steht, neben dem obligatorischen Besuch von Berliner Wahrzeichen wie dem Brandenburger Tor, dem Sony-Center und der Siegessäule, auch die Oranienburger Straße auf unserem Programm, in der sich das Kunsthaus Tacheles befindet. Das Tacheles ist ein ehemaliges Kaufhaus, welches sich bei der Errichtung im Jahr 1909 noch unter dem Namen “FriedrichsstraßenpassageR~ als Gebäudekomplex von der Friedrichsstraße bis zur Oranienburger Straße zog. Im Laufe der Jahre wurde es als Haus der Technik umgenutzt, bevor es zu DDR-Zeiten in die Hände des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes FDGB überging. Allerdings verwitterte es immer mehr, so dass das historische Haus irgendwann nur noch ruinenhaft in der Stadtmitte prangte. Gerettet wurde es 1990 durch eine Besetzung durch die Künstler-Initiative “Tacheles”, die den vollständigen Abriss verhinderte. Schließlich wurden die Reste des Häuserkomplexes unter Denkmalschutz gestellt. Seitdem ist das Tacheles ein wichtiger Bestandteil der Berliner Kunst- und Kultur-Szene, Hauptspielstätte von diversen Off-Theatern, und ein Ort für Ateliers und Tanzkunst. Allerdings musste der Verein Tacheles e.V. Ende 2009 Insolvenz anmelden, und durch die unsichere Finanzlagen kam es jüngst zu Zwangsräumungen und einer Sperrung für Besucher. Im März dieses Jahres jedoch kam die Wende: Das Landgericht Berlin gab bekannt, dass die Zwangsräumung rechtswidrig gewesen sei und die Räumlichkeiten wieder freigegeben werden müssen. Ein Glücksfall für das Tacheles, seine Künstler und seine Besucher, zu denen auch wir zählten und sichtlich beeindruckt waren von den kreativen Impulsen innerhalb der historischen Kaufhaus-Ruinen.

Kult-Objekt schlechthin: einer der alten Berliner Schwarz-Weiß-Foto-Automaten

Die Szene-Viertel Berlins

In einer Stadt wie Berlin kann die Zeit furchtbar schnell vergehen, denn es gibt viele Ecken, an denen es sich lohnt, hängenzubleiben. Und so planen wir an unserem letzten Reistag noch einen Besuch in den zwei wohl attraktivsten und alternativsten Vierteln der Hauptstadt: Friedrichshain und Kreuzberg. Beide Quartiere gelten als Szene-Viertel. Friedrichshain, ehemals im Ostteil der Stadt gelegen, stand in den 1990er-Jahren im Fokus der Hausbesetzer-Kultur, aus der etliche Kulturzentren, Bars, Kneipen und Aktionsräume entstanden. Der Stadtteil rund um den Boxhagener Platz, kurz “Boxi” genannt, ist seitdem ein Lieblings-Wohnort für Studenten und junge Erwachsene, die aber, ähnlich wie in Kreuzberg, durch den Trend-Faktor und die um sich greifenden Sanierungsprozesse unter voranschreitender Gentrifizierung leiden und mit erhöhten Mietpreisen rechnen müssen. Dennoch kann man in Friedrichshain noch immer gut und entspannt eine kleine Mittagspause einlegen. Wer sich gerne vegetarisch ernährt, der kann beispielsweise in die Gärnterstraße gehen und bei Yoyo Foodworld die unglaubliche Auswahl an kreativen Burgern testen. Von Friedrichshain geht es für uns direkt weiter nach Kreuzberg in unsere Lieblingsstraße, die Bergmannstraße, die durch ihre Vielzahl von kleinen Klamottenläden, Vinyl-Shops und Buchhandlungen zum Hot Spot aller Touristen wurde. Zwischen all den Shopping-Versuchungen kann man ausgezeichnet in den in fast unendlicher Auswahl vorhandenen Cafés und Restaurants essen, um danach gestärkt weiterzuflanieren. Ein Muss und immer ein großer Spaß ist der Besuch in einem der in Berlin an vielen Ecken noch vorhandenen alten Foto-Automaten in der Zossenerstraße. Für zwei Euro bekommt man vier der guten alten Passfotos im nostalgisch kontrastreichen Schwarz-Weiß-Look, und nicht wenige dieser Foto-Streifen tumeln sich bei uns im heimischen Hannover.

Neben dem “Berliner Pilsener” ebenfalls einfach Kult: “Sterni”-Bier

Nach knappen, aber wilden drei Tagen in der Hauptstadt sind unsere Taschen voller neuer Bücher, Platten, französischem Gebäck aus der Galerie Lafayette, Automaten-Fotos und unglaublich genialen Postkarten, die wir im Tacheles erworben haben. Von reichhaltigen neuen Eindrücken und vollen Filmen und Speicherkarten ganz abgesehen. Der Abschied fällt uns schwer, so wie immer, wenn wir in Berlin waren, und am letzten “Späti” kaufe ich noch zwei “Sternis” – das Berliner Kult-Bier mit dem Stern auf dem Kronkorken, um ein wenig Berliner Geschmack mit nach Hannover zu nehmen. Die Fahrt mit dem Quicar war sehr angenehm, und vor allem das ausgezeichnete Navigationssystem hat uns in dem bisher von uns eigentlich nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln eroberten Berlin wirklich Hilfe geleistet. Wiederkommen werden wir ganz sicher. Um dann erneut etwas von dem pulsierenden Leben zu kosten, um etwas abzuschalten, zu atmen und ein wenig verlorenzugehen in dieser großen Stadt. Denn das tut auch mal ganz gut.

Berlin
www.berlin.de

Fahrtzeit von Hannover-Stadtmitte: ca. 3 Stunden
Ausflugsdauer: ca. 2-3 Tage

(Fotos: Susanne Haupt)

“Mit dem Quicar in die Region. Ausflugstipps der langeleine-Redaktion” erscheint mit Unterstützung von Quicar – Share a Volkswagen.

[Link]

keineangstvorkunst
frank werger: was jetzt passiert hat der urwald selten erlebt – worte und bilder | Galerie j3fm 18.05.2012 19:00

Veröffentlicht vor 2 Tagen

Frank Werger – Was jetzt passiert hat der Urwald selten erlebt | Der Maler und Grafiker Frank Werger ist Wort- und Bildschöpfer in einer Person. Seine vergnüglichen Geschichten ranken um das Spiel aller Spiele: das Spiel, sich die Welt kraft seiner Fantasie neu zu erfinden. “Die Sonne gab sich alle Mühe zu scheinen. Hummeln summten, in der Ferne surrte ein Rasenmäher.” Unvoreingenommenheit, die schöne Neugier und die unmittelbare Beziehung zu den Dingen, all das ist unversehrt in Text und Bild aus der Kindheit ins erwachsene Alter hinübergerettet.

(Bild+Text: galerie j3fm)

ausstellungsdauer: 19.5. 2012- 10.6. 2012
vernissage: 19.5. 2012, 19 h
öffnungszeiten: freitags 19- 20.30h, sonntags 14-16h

j3fm
)jeden 3.freitag im monat(

freundeskreis j3fm e.v.
kollenrodtstraße 58b
d-30163 hannover
tel.: +49-(0)511 – 30025155
fax : +49-(0)511 – 665464

www.j3fm.de
info@j3fm.de

öffnungszeiten:
vernissage an jedem 3ten freitag im monat 19.00-20.30
freitags: 19.00 – 20.30 uhr
sonntags: 14.00 – 16.00 uhr
und nach vereinbarung.

[Link]

Unser täglich Spam
Warum Ads in Websites schlecht sind?

Veröffentlicht vor 2 Tagen

Natürlich ist die Werbung in Websites schlecht, weil sie die Inhalte zum reinen Lockmittel für die Geschäftemacherei mit eingeblendeter Werbung verkommen lässt – was wohl niemand mit Inhalten machen würde, an denen ihm etwas liegt.

Aber sie ist auch schlecht, weil die Ad-Server immer wieder einmal erfolgreich von Kriminellen dazu missbraucht werden, Schadsoftware über ansonsten seriöse Sites zu verbreiten, die bei ihren Nutzern eine hohe Reputation genießen:

Kriminelle haben eine Schwachstelle in dem von Wetter.com eingesetzten Anzeigenserver OpenX missbraucht, um eigenen JavaScript-Code in die Seite einzuschleusen. Das eingefügte JavaScript hat weiteren Code von einer Domain nachgeladen, die für die Verbreitung von Schadcode bekannt ist […]

Interessanterweise denken nach langen Werbekampagnen [ja!] gewisser gut daran verdienender Firmen die meisten Menschen beim Thema „Sicher durchs Internet bewegen“ an die Kombination aus einer personal firewall und einem Antivirus-Programm, aber kaum jemand denkt daran, dass ein gewöhnlicher Werbeblocker im Webbrowser nicht nur das Web an vielen Stellen erst genießbar macht, sondern auch einen nicht zu unterschätzenden Sicherheitsgewinn liefert.

In jenen Fällen, in denen die Kriminellen den Herstellern der „Sicherheitsprogramme“ ein paar Tage voraus sind (das ist sehr häufig der Fall), ist die zusätzliche Sicherheit durch einen Werbeblocker bei einem Angriff, wie er oben verlinkt wurde, sogar den großen Antiviren-Lösungen überlegen: Wenn die Werbung vom Browser gar nicht erst geladen und das zugehörige JavaScript (oder der Plugin-Code) gar nicht erst ausgeführt wird, kann der Computer auch nicht übernommen werden.

Wer aus mir unerfindlichen Grünen keinen Mehrwert darin sieht, dass seine Aufmerksamkeit nicht von unerwünschten und meist zappeligen, blinkenden und manchmal sogar brüllenden „Kommunikationsversuchen̶~ der Werber von den eigentlich gewünschten Inhalten abgelenkt wird, sollte die Reklame wenigstens wegen des Sicherheitsgewinnes blockieren.

Und wer dann auch noch vom Lieblingsbetriebssystem der Internet-Kriminellen, von Microsoft Windows, Abschied nimmt und eine der vielen besseren und zudem sehr oft billigeren Alternativen nutzt, der braucht gar nicht mehr ein Drittel seiner Rechenleistung dafür zu vergeuden, dass Dateien im Hintergrund von außerordentlich fetter und ressourcenhungriger Software gegen Signaturen alter, aber bekannter Schadsoftware abgeglichen werden. Linux ist eine Insel der Seligen. Windows ist ein Inferno. Die Mehrzahl der Anwender kann ohne Probleme umsteigen.

[Link]

Hinweis zum Urheberrecht
Die Urheberrechte an allen hier angezeigten Texten verbleiben von dieser Veröffentlichung unberührt bei ihren Autoren. Für nähere Informationen oder eine für Kontaktaufnahme zu einem Autor folgen Sie bitte dem Link auf das zitierte Blog.