Blogs

Das bloggende Hannover

Dies ist eine automatisch erstellte Liste von aktuellen Blogeinträgen hannöverscher Blogger. Eine Übersicht über ältere, hier gespeicherte Postings gibt es im Archiv.

Unser täglich Spam
Vorsicht neuer Virus im Netz!

Veröffentlicht vor 3 Stunden

Wer bei Surfen — auch auf durchaus respektablen Websites, deren URL ich hier wegen des BRD-weiten Rechtsschutzes für beleidigte Leberwürste nicht zu geben bereit bin — von der folgenden scheinbaren Meldung seines Windows-Rechners überrascht wird…

…kann sich entspannen. Es handelt sich nicht um eine Viruswarnung von Microsoft Windows. Vielmehr ist es ein ganz normales, als LayerAd (also über JavaScript verzögert in die Website eingeblendet) realisiertes Werbebanner, und allein die werbende Methodik, mit der hier die Aufmerksamkeit vor allem von weniger erfahrenen Computernutzern erzwungen wird, ist eine deutliche Empfehlung, den so werbenden Anbieter nicht für besonders vertrauenswürdig zu halten.

Wohin man innerhalb der Grafik klickt, ist gleichgültig. Man landet auf einer Website, die ungefähr so aussieht und in großen Buchstaben vorgibt, dass dort ein völlig kostenloser Virenschutz verfügbar wäre (zum Vergrößern Vorschaubild klicken):

Natürlich wird beim hier dargestellten „ActiveX Online-Scanner Kurzcheck“ immer etwas gefunden — und da kommt es dem so eingeschüchterten Surfer, dessen Aufmerksamkeit durch eine alarmierende, im Stil eines Standarddialogfensters von Microsoft Windows gehaltene Meldung erzwungen wurde, doch nur gerade recht, dass er jetzt einen „kostenlosen“ Schutz bekommt. Wieso man einen kleinen Datenstriptease hinlegen soll…

…ja, wieso man gar seine vollständige Anschrift, ein Geburtsdatum und eine Telefonnummer hinterlegen soll, nur um eine „kostenlose“ Software herunterzuladen, ist leider eine Frage, die sich im Zeitalter der allgemeinen Orwellness zu viele Menschen nicht mehr zu stellen scheinen. Das Kleingedruckte offenbart hier dann mal wieder, wie das so groß Geschriebene zu verstehen ist, denn (für Originalgröße Vorschaubild klicken)…

…kostenlos ist das tolle Progrämmchen nur für ein paar Tage, danach werden ganz bequem (fragt sich nur, für wen) ordentlich Kosten fällig, und zwar gleich zwei ganze Jahre lang. Das macht insgesamt 474 Euro, die auch gewiss eingefordert werden. Dafür wird aber auch gar nichts garantiert, nicht einmal, dass man die erkannten Viren wirklich auf seinem Rechner hatte. Das ist natürlich nicht so ganz genau das, was sich normale Menschen unter dem Begriff „kostenlos“ vorstellen. Deshalb steht der auch nur auf Unterseiten mit etwas kryptischen Subdomains, zu denen man von den eingeblendeten Ads direkt gelotst wird — auf der Startseite, die sich wohl niemand anschauen wird, der durch die ganze Darbietung in die gewünschte Panik versetzt wurde, sieht es sehr anders aus (für Originalgröße Vorschaubild klicken):

So kann sich dieser Anbieter — bei dem hoffentlich verständlich geworden ist, warum ich ihn nicht direkt verlinke — auch jederzeit damit brüsten, dass er doch „deutlich“ über die Kosten informiert hat, denn diese prangen ebenso unübersehbar auf seiner Startseite wie der Hinweis, dass man die angebotene Software nur 14 Tage lang kostenlos testen kann. Die verblüffend ähnlich gestalteten Seiten auf obskuren Subdomains, zu denen man durch die Werbebanner geleitet wurde, werden wohl nicht besonders lange Bestand haben und durch andere verblüffend ähnlich gestaltete Seiten auf anderen obskuren Subdomains abgelöst werden.

Da kann einem schon einmal die — hier wegen des Rechtsschutzes für beleidigte Leberwürste — vorsichtig formulierte Vermutung aufkommen, dass es für das Geschäftsmodell dieses Anbieters förderlich sein könnte, wenn die von scheinbaren Viruswarnungen ihres Computers eingeschüchterten Seitenbesucher einen völlig falschen Eindruck von diesem Angebot bekommen. Immerhin, sie müssen ja noch mit einem Klick bestätigen, dass sie die AGB gelesen haben. Diese AGB (hier nicht direkt verlinkt) habe ich mir auch nicht entgehen lassen und zitiere mal ein paar ausgeweidete Bröckchen aus diesen Vertragsinhalten mit einem… ähm…

Global Online Holding Inc.
UP House – 5th Floor
Port Saeed Road
P.O. Box 43659
Deira, Dubai
United Arab Emirates

…Unternehmen, dass man als Angehöriger der „Zielgruppe“ Abzockopfer in der BRD nicht mal eben so besuchen kann, um zu sehen, ob es neben dem Postfach und einer angegebenen Anschrift auch richtige Büroräume mit Mitarbeitern hat. Leider ist die „Port Saeed Rd.“ nicht Google Maps bekannt, und dabei hätte ich doch so gern nach ein paar Fotos des Umfeldes der Betriebsstätten dieses Dienstleisters herausgesucht. Na ja, ob das bei fehlender Angabe der Hausnummer viel gebracht hätte. Immerhin, es gibt ja ein Postfach.

Das braucht man übrigens auch, denn an diese Adresse ist gemäß Punkt 5 der AGB der Widerruf zu senden, wenn man nach Ablauf der 2 Jahre genug von diesem Dienstleister hat. Wer sicher gehen will, darf gern mal bei der nächsten Postfiliale nachfragen, was das Einschreiben nach Dubai kostet.

Aber ich greife vorweg, denn wir wissen ja noch gar nicht, wofür man das ganze Geld hinlegen soll. Das steht natürlich auch in den AGB unter Punkt 3 und liest sich so (Domainname im Zitat für die direkte Nutzung unbrauchbar gemacht):

3. Vertragsleistungen

3.1 Ist der Vertrag gemäß Ziffer 2.1 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustande gekommen, hat der Kunde das Recht, die Dienstleistung von antivirus (strich) security (punkt) net zunächst 14 Tage lang im Wege einer Testmitgliedschaft zu erproben. Die Testmitgliedschaft ist innerhalb dieser 14 Tage jederzeit kündbar. Sofern der Kunde die Testmitgliedschaft nicht innerhalb der 14 Tage kündigt, verlängert sich der Vertrag in eine Premium-Mitgliedschaft mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Die Nutzung des Services des AntiVirus Security-Clubs wird dann kostenpflichtig im Sinne von § 6 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

3.2 Durch den Vertrag verpflichtet sich antivirus (strich) security (punkt) net, den Kunden jeden Monat Zugang zum kompletten antivirus (strich) security (punkt) net -Angebot zu gewähren, sobald die Zahlung durch den Kunden gemäß § 6 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen erfolgt ist.

Aha! Es ist also der „vollständige Zugang“ zum Angebot einer Website. Da steht nichts von Software, da steht nichts von Virenschutz, da steht eigentlich nichts. Unter dieser diffusen Bezeichnung könnte von einem Handbuch zur Systemwartung von Microsoft-Windows bis zu einem Diskussionsforum oder auch einfach nur dreißig leeren Seiten alles abgefrühstückt werden. Eine Katze im Sack für beinahe 500 Euro, wer könnte da „Nein“ sagen?!

Zumal nicht nur für die Katze im Sack bezahlt wird, sondern auch…

9. Datenschutz

9.1. Der Kunde willigt ein, dass Global Online Holding Inc. alle von ihm zur Verfügung gestellten Daten zur Begründung, Durchführung und Abwicklung des Vertrages über eine Teilnahme bei antivirus-security.net verarbeitet und nutzt. Die persönlichen Daten können vom Betreiber elektronisch gespeichert und ausgewertet werden. Auch ist der Betreiber berechtigt, im Rahmen der Zweckbestimmung des Nutzungsvertrages anvertraute personenbezogene Daten unter Beachtung der Datenschutzbedingungen zu verarbeiten oder durch Dritte verarbeiten zu lassen.

9.2. Der Kunde autorisiert den Betreiber, dass Seine Daten nicht nur vom Betreiber selbst – gleich unter welcher Domain – sondern auch von dessen Kooperationspartnern und Dritten für interessante Angebote genutzt werden dürfen insbesondere zur Kontaktaufnahme per Email, postalisch und per Telefon. Der Partner hat hierbei die Möglichkeit, unter Beachtung des geltenden Datenschutzrechts, Zugriff auf die Datenbank des Betreibers zu erhalten. Der Kunde hat hierfür jederzeit ein Widerrufsrecht.

…für den so ganz nebenbei in einer vielleicht etwas überraschenden und für den „Kunden“ nicht korrigierbaren Klausel der AGB ermöglichten Datenhandel. Der Sack voller Spam, unerwünschter Werbung und aufdringlicher Telefonanrufe kommt also gleich hinterher. Kann man natürlich widerrufen, wenn man davon weiß. Adresse für den Widerruf: siehe weiter oben. Wenn man nicht davon weiß, kommt es nach ein paar Tagen eh nicht mehr darauf an, die Daten sind schon unterwegs. Da weiß man auch gleich, warum die Angabe eines Geburtsdatums und einer Festnetznummer erforderlich sind.

Ja, und wofür macht man das alles? Das wird ein bisschen versteckt auch auf der Website dieses tollen Dienstleisters erwähnt (hier nicht direkt verlinkt und die URL wieder unbrauchbar gemacht) und man muss auch bestätigen, dass man das gelesen hat:

antivirus (strich) security (punkt) net ist ein neuartiger Suchdienst im Internet, der für Sie nach kostenlosen und freizugänglichen Anti-Viren-Programmen weltweit recherchiert.

Wer den Satz im vorstehenden Zitat zu schnell gelesen hat: Bitte nochmal lesen. Und wenn es denn immer noch nicht geklackt hat im Kopf, noch einmal ganz langsam lesen. Kommt Übelkeit auf? Denn wurde der Satz verstanden.

Ja, man soll fast 500 Euro dafür hinlegen, dass diese Leute (ohne dabei irgendeine Qualität oder Korrektheit zu garantieren) nach kostenloser Software suchen, die von anderen Unternehmungen hergestellt und angeboten wird. Ja, die wollen jedem ihrer oft überrumpelten Kunden einen lila Lappen für Software abknöpfen, die es aus offenen und legalen Vertriebskanälen vollständig kostenlos gibt. Das ist die ganze „Dienstleistung“ dieser… ähm… bitte hier ein passendes Wort nach Gemütslage und affektiver Reaktion einsetzen.

Meine Empfehlung dazu: Bei Heise erhält man eine hervorragende Übersicht über Virenscanner und so genannte Personal Firewalls, beides oft für Privatanwender kostenlos, doch selbst kostenpflichtige Produkte sind deutlich preisgünstiger als die recht nutzlose „Dienstleistung“ dieser zwielichtigen Typen, die mit vorsätzlich alarmierender Werbung arglose Menschen überrumpeln und auf Webseiten locken, die ebenfalls einen vorsätzlich falschen Eindruck vom Charakter des dortigen, in seiner Überteuerung die Grenze des Wuchers hinter sich lassenden Angebotes geben. Wer dabei Geld gespart hat, kann mir ja auf meiner Homepage eine kleine Spende über PayPal zukommen lassen.

Wer aber schon darauf reingefallen ist: Ich würde dafür keinen Cent zahlen. Die Absicht der Irreführung ist so offensichtlich, dass man nur hinschauen muss, und es ist äußerst unwahrscheinlich, dass dieser Anbieter antivirus (strich) security (punkt) net es darauf ankommen lassen wird, sein Geschäftsmodell von einem Gericht „würdigen“ zu lassen. Denn danach wären diese Leute bei der Fortsetzung ihres Geschäftes auch juristisch das, was sie von ihrem sich im „Geschäfte“ offenbarenden Chrakter her schon längst sind: Betrüger.

Aber Achtung: Sobald man auch nur eine einzige dieser Zahlungen leistet oder auch nur eine Anzahlung zu einer dieser Zahlungen, hat man damit die behauptete Schuld anerkannt — und damit die gesamte Forderung legitimiert. Ich bin allerdings kein Rechtsexperte. Nähere Auskünfte zu diesem Thema gibts beim nächsten Rechtsanwalt oder in der nächsten Verbraucherzentrale.

Und zu schlechter Letzt: Wenn ich die Dienste eines größeren deutschen Freemailers (der Name wird hier wegen des in der BRD geltenden Rechtsschutzes für beleidigte Leberwürste nicht genannt) in Anspruch nähme und auf dessen Website mit derart unseriöser und kundenverachtender Reklame konfrontiert würde, wäre spätestens dies der Tag, wo mir dieser Freemailer mit seinen Diensten mal — sorry für die deutliche Ausdrucksweise — den Buckel runterrutschen könnte. Was von derartigen alarmierenden und irreführenden Werbemaschen zu halten ist, zeigt sich nämlich auch, wenn man die Abzockerseiten nicht besucht. Und zwar durch bloßes Hinschauen. Diesem größeren deutschen Freemailer (der Name wird hier nicht genannt) sind seine Nutzer vollkommen gleichgültig; der macht für ein bisschen Geld alles, bis hin zur aktiven Unterstützung übler Abzocker. Was Freemailer betrifft, gibt es zum Glück auch Alternativen — wenn auch nicht jede dieser Alternativen bei diesem Dummfug namens DE-Mail mitmachen wird.

Ein Dank für den Hinweis und einige Screenshots an N.N.

[Link]

Fraktale Welten
Rohs

Veröffentlicht vor 3 Stunden

[Link]

langeleine.de – Das Online-Journal für Hannover
Auf der Suche nach einem Stück des Glücks

Veröffentlicht vor 3 Stunden

Eine Geschichte um Liebe, Sehnsucht, Religion und Kampf: “Zwischen uns das Paradies” im Kino im Künstlerhaus

Zwischen uns das Paradies

Von Nähe und Distanz: Szenenfoto aus “Zwischen uns das Paradies”

(more…)

[Link]

Home of limetrees
für mich :-)

Veröffentlicht vor 6 Stunden

ich hab immer gerne zwei schlüssel, 1x privat, 1x für den laden …

dank karabiner habe ich auch meistens beide dabei *lach*.

[Link]

Teppichhaus Trithemius (offene bloguniversität)
Frau Nettesheim ist irgendwie …

Veröffentlicht vor 6 Stunden

trithemius & Frau Nettesheim

Frau Nettesheim
Wie kommen Sie dazu, mich in Ihrer Reisedokumentation „meine Freundin“ zu nennen Das besitzanzeigende Fürwort ist mir gar nicht recht. Es sollte „eine Freundin“ heißen.

Trithemius
Wer sagt, dass Sie die einzige Frau in meinem Leben sind, Frau Nettesheim.

Frau Nettesheim
Sie haben schon lange keine andere Frau erwähnt.

Trithemius
Na, bin ich vielleicht eine öffentliche Person, die ihr Gefühlsleben auf den Rummel tragen muss?

Frau Nettesheim
Über Regen jammern können Sie.

Trithemius
Wie herzlos. Erst waren Sie verschnupft wegen „meine Freundin“, und jetzt, wo nicht mehr klar ist, ob Sie gemeint sind, hauen Sie mich vor den Kunden in die Pfanne. Nehmen Sie sich ein Beispiel an Heinrich. „Herzerweichend“ hat er im Kommentar geschrieben.

Frau Nettesheim
Kein Wunder, wenn Sie Ihren Jammer so auskosten. Voran kommen Sie auch nicht, schreiben langsamer als Sie Radfahren, sind nicht mal fertig mit dem Beitrag über Schwerte. Nachher verschießen Sie Ihr Pulver, bevor Sie überhaupt zu Ihren Lesungen in Essen und Aachen kommen. Aber Sie schreiben ja sowieso nur für sich, wie Sie der Mitarbeiterin der Aachener Nachrichten in die Feder diktiert haben.

Trithemius
Ach, das haben Sie gelesen. Vorher haben Sie kein Wort über die Zeitungsberichte verloren, nur nach Druckfehlern Ausschau gehalten. Es ist wahr, nach der Lesung im Kerstenschen Pavillon kam Denise Paetzold zu mir und sagte, sie habe noch eine letzte Frage: „Für wen schreiben Sie?“ Weil ich auf diese seltsame Frage nicht vorbereitet war, habe ich gesagt: „Zuerst mal für mich.“ Denn ich veröffentliche nichts, was mir selber nicht gefällt. Das aber ist weniger selbstbezüglich als es klingt. Wenn ein Text nämlich mir nicht gefällt, kann ich nicht erwarten, dass er anderen gefällt. Deshalb sitze ich derzeit in Schwerte fest. Der Text ist noch nicht rund, obwohl ich mich heute sehr darum bemüht habe.

Frau Nettesheim
Dann rufen Sie doch Ihre „Freundin“ an. Sie wird Ihnen sicher auf die Sprünge helfen.

Trithemius
Frau Nettesheim, so habe ich Sie ja noch nie erlebt. Was kann ich tun, was kann ich nur tun?

Frau Nettesheim
Sie könnten sich für Ihre Geburt entschuldigen.

Trithemius
Ein Glück. Ich dachte schon, ich müsste mich erschießen.

Frau Nettesheim
Schaffen Sie doch nicht. Sie würden es literarisch ausschlachten wollen, stundenlang daran rumfeilen, und am Ende müssten Sie den Vorsatz aufgeben, weil Sie den Text nicht rund kriegen.

[Link]

lärmvermehrung
gepfiffen

Veröffentlicht vor 7 Stunden

gepfiffen.mp3

[Link]

Unser täglich Spam
Skandal Britney Spears tot

Veröffentlicht vor 9 Stunden

Wie jetzt? Woran ist die denn jetzt gestorben?

Auf dauer abnehmen muss heut zu tage unkomplliziert sein und genau so schon Spasss machen.

Probieren sie diese neue Abnehm-Methode und erfahren Sie, wie pr0blemlos es heute ist 5 Kilogram in einem Kalendermonat abzu-nehmen.

Hier er-halten Sie Sie alle Infos, um easy duenner zu werden ohne Essensverzicht.

http://Daniel2.schlank-ganz-einfach2.com

Ach so, die hat eure Pillen geschluckt… :mrgreen:

[Link]

lärmvermehrung
kleines lied

Veröffentlicht vor 9 Stunden

kleineslied.mp3

[Link]

DIE ROTEN – der Blog über Hannover 96, Fußball, Kultur, Gesellschaft
Spürnasen im Koka-Rausch der Sieger-Gene!

Veröffentlicht vor 12 Stunden

Viele Gene tragen wir in uns und damit viele Informationen. Laut Schätzungen könnte man damit ein 300.000 Seiten starkes Buch bedrucken. Jede Seite eng beschrieben. Doch nicht alle Seiten sind von belang – wie bei den meisten Büchern. Gerade einmal 9.000 Seiten enthalten die für das Leben relevanten Informationen. Der Rest ist die ehemalige Spielwiese Weiterlesen [Link]

Cross Over
Skandalös – islamistische Moslems fordern Vernichtung Israels in Berlin

Veröffentlicht vor 13 Stunden

Welcher Skandal ist größer? Das mitten auf den Straßen unserer Hauptstadt öffentlich und unter Polizeischutz die Vernichtung Israels propagiert werden darf – oder der Skandal, daß die Medien sich darüber nahezu komplett ausschweigen? Bei jeder Neonaziveranstaltung sind die Zeitungen voller Berichte und Aufrufe gegen Rechts. Aber die Islamofaschisten haben hier Narrenfreiheit zu hetzen und Hass [...] [Link]

Eileen Steinbach
Projekt 52: Wild nature

Veröffentlicht vor 14 Stunden

Puh, Gott sei Dank hält sich heute das Wetter. Andernfalls wäre es mit der Umsetzung des neuen Themas etwas schwierig geworden. Regen will schließlich keiner sehen, oder? Naja, so hat es jedenfalls noch einmal für einen sommerlichen Naturfreunde-Beitrag ung gleichzeitiges Stainboy-Suchbild gereicht. Diesmal hat er sich aber auch gut versteckt. Hehe.

~ Song of the day: My Chemical Romance – House of wolves ~

[Link]

An die Leine gelegt
Grau in Grau (Hannover-Image V)

Veröffentlicht vor 14 Stunden

„Hannover ist das Gegenteil von Sommer. Wäre Hannover eine Jahreszeit, käme der November infrage. Hannover als Essen vorgestellt wäre eine Brühe, und müsste man Hannover mit einer Geste beschreiben, würde man gähnen.“ (Berliner Zeitung, 1. Juli 2003) Hannovers Image sei positiver als gedacht, meldete die HAZ diese Woche. Nun wurde in diesem Blog ja schon [...] [Link]

keineangstvorkunst
Spruch der Woche

Veröffentlicht vor 15 Stunden

Es gibt nichts Neues in der Kunst, außer dem Talent. Anton Pawlowitsch Tschechow [Link]

Frontbumpersticker
No title

Veröffentlicht vor 19 Stunden

Bild: PRJeder hat irgendein Hobby. Ich zum Beispiel schreibe das Internet voll, die Studenten-WG unter mir spielt Shadowrun, ein Fantasy-Cyberpunk-Rollenspiel (Pen & Paper), das in einer fiktiven Welt spielt. In einer parallelen Zeitlinie, die sich in den 90ern von unserer getrennt hat, hat sich folgendes zugetragen: die Weltwirtschaft und die politischen Systeme sind zusammengebrochen, die Erde ist von Giftmüll und atomarer Strahlung verschmutzt, eine Seuche hat ein Zehntel der globalen Bevölkerung getötet und (als wäre das alles nicht schon genug) ein Großteil der verbliebenen Menschheit ist zu Elfen, Zwergen, Trollen, Orks, Goblins und Zauberern mutiert.

So weit, so bekloppt. Was sich zunächst völlig wirr anhört scheint für die Hersteller Catalyst Game Labs (USA) und Pegasus Spiele (Deutschland) eine erträgliche Einnahmequelle zu sein, die sich aus dem Verkauf von Regelbüchern, Merchandise, Kleidung, Zubehör und sogar in der fiktiven Welt spielenden Romanen speist. Es ist immer wieder erstaunlich womit man alles Geld machen kann.

Warum aber gehört diese Geschichte hier in dieses Blog? Nun, ganz einfach: in diesem Spiel haben sich die Zustände dahingehend verändert, dass Hannover die Hauptstadt von Deutschland ist (Berlin ist von Anarchisten besetzt) und daher im Rahmen zahlreicher Missionen durchspielt werden kann. Die Altstadt ist das Regierungsviertel, in den Aussenbezirken befinden sich Slums, das Ihmezentrum ist ein Hochsicherheitsgefängnis, in der Innenstadt finden Strassenschlachten und Pogrome statt und mittendrin erhebt sich das Europa-Hauptquartier der Draco-Foundation, die das Firmenimperium des großen Drachen Dunkelzahn verwaltet (nicht fragen, hinnehmen).

Da Shadowrun weltweit vertrieben wird, ist dieses obskure Szenario bis zu allen Spielern vorgedrungen, die sich Deutschland als Handlungsort ihrer Abenteuer ausgesucht haben. Und an dieser Stelle setzt bei mir immer das Kopfkino ein. Irgendwo in Japan, Frankreich, Kanada oder Südafrika sitzen jetzt gerade irgendwelche Nerds in einem abgedunkelten Raum zusammen und begeben sich mit der Kraft ihrer Phantasie nach Laatzen, ins Ihmezentrum oder in die Eilenriede, wo sie mit Zaubersprüchen und Granatwerfern gegen Goblins, Untote und Auftragskiller kämpfen.

Was für eine Vorstellung. [Link]

Unser täglich Spam
Kann mehr

Veröffentlicht vor 26 Stunden

Mehr was? Mehr Spams in die Postfächer stopfen?

mit 100% für die Gesundheit

Machen Sie ihre Liebe Lust heiß wie nie zuvor, indem Sie unsere Booster von Kraft!

Das ist ja wieder mal ein tolles Deutsch, was die Spammer da produziert haben, um solche Begriffe wie „Pille“, „Tablette“ oder gar „Viagra“ zu vermeiden. Obwohl ich dem SpamAssassin hier gerade erst etwas liberalere Regeln gegeben habe, um nicht mehr ganz so häufig in den Spamfilter greifen zu müssen — diese Mail hat trotz ihrer windungsreichen und dadaistisch anmutenden sprachlichen Gestaltung keine Chance gehabt. Wenn man für seine tolle „Apotheke“ eine Domain verwendet, die erst einen Tag alt ist und den Link darauf in die Mail klebt, wenn sich diese erst einen Tag alte Domain bereits in einigen Blacklists wiederfindet, wenn die Mail von der dyamischen IP-Adresse eines kriminell mit Schadsoftware übernommenen Privatrechners abgesendet wurde, wenn der Mailheader versucht, so zu tun, als käme die Mail aus Microsoft Outlook, wenn es eine Mail aus einem Text- und einem HTML-Teil ist und diese beiden Teile völlig verschiedene Inhalte haben, wenn… ach, das Gröbste soll erstmal genügen — ja, denn hilft auch die unverständlichste Ausdrucksweise nicht mehr, um so eine Drecksmail durch ein Spamfilter zu bringen.

Und selbst wenn: Diese Betrugsnummer mit der angeblichen „Apotheke“ im Internet wird nicht besser, wenn man das Ding jetzt für den deutschsprachigen Markt einfach „European Pharmacy“ nennt…

…sich aber nicht einmal die Mühe macht, das Layout der bekannten Betrugsapotheke „Canadian Pharmacy“…

…auch nur ein bisschen zu ändern. Abgesehen vom Logo natürlich, und auch abgesehen von einigen sehr originellen Eindeutschungen, die eine Prise Heiterkeit in das Betrachten eures gnadenlos dummen Gestrokels tragen:

Was wären diese „europäischen Apotheker“ nur ohne einen Babelfish, der verständliches Alltags-English in so ein mechanisches Gestammel verwandelt? Ist schon mistig, wenn man die Sprachen, in denen man die Leute betrügen will, gar nicht gut kann.

Wer immer noch glaubt, dass sich diese recht einfallslosen Betrüger vielleicht doch als Bezugsquelle für diverse Pimmelpillen eignen, werfe doch bitte einfach einmal einen ersten Blick auf den besonderen „Einfallsreichtum“ dieser Idioten und spare sich lieber das Geld und die Erfahrung, betrogen worden zu sein. Apropos „Einfallsreichtum“: Die Idee, sich für den deutschen Sprachraum einfach „European Pharmacy“ zu nennen, ist auch nicht mehr die frischeste

[Link]

Fraktale Welten
Glax

Veröffentlicht vor 27 Stunden

Nicht im eigentlichen Sinne ein Fraktal, sondern das Ergebnis eines ordinären Tippfehlers bei der Formeleingabe — aber in geeigneter Farbgebung doch ganz hübsch…

[Link]

Hinweis zum Urheberrecht
Die Urheberrechte an allen hier angezeigten Texten verbleiben von dieser Veröffentlichung unberührt bei ihren Autoren. Für nähere Informationen oder eine für Kontaktaufnahme zu einem Autor folgen Sie bitte dem Link auf das zitierte Blog.