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Das bloggende Hannover

Dies ist eine automatisch erstellte Liste von aktuellen Blogeinträgen hannöverscher Blogger. Eine Übersicht über ältere, hier gespeicherte Postings gibt es im Archiv

Freiheitsfabrik
wer solche wissenschaftler hat, braucht keine anderen feinde mehr …

Veröffentlicht vor 2 Stunden

witziger artikel in der faz; her mit den mäusen! Kernsatz: “Für 5,10 Euro sind wir bereit, eine Maus zu vergasen.”

das ist natürlich nicht das witzige, sondern die vorstellung, die in diesem experiment + auch in dem artikel selbst von ‘marktwirtschaft’ augescheinlich gepflegt wird: preisdiskussionen! was eher an parlamentarische beratung oder wahlkampfprogrammgeschacher erinnert (da hat weede voll krass recht!) soll ‘kapitalismus’ sein? privateigentum an den produktionsmitteln? wem gehört denn die vergasungseinrichtung? wer hat das gas besorgt + muss die kadaver entsorgen? wer blecht für all diese investitionen? der student, der in der beethovenhalle rumdiskutiert? nee, der schwätzt nur (wie die unproduktive klasse der politiker ja auch) + muss sich um den eigentlich marktlichen anteil keine sorgen machen. würde es wirklich um marktgeschehen gehen, würde ein entsprechend ausgerüstetes unternehmen seine dienstleistung ‘schneller mäusetod’ anbieten + ein tierheimbetreiber sein produkt ‘goldener mäuselebensabend’. und dann könnten alle mäusebesitzer den einen oder den anderen wählen – oder eben keinen von beiden, oder je nach interesse mal den einen + mal den anderen. wahrscheinlich würde keiner der unternehmer langfristig mit so einem produktdesign überleben – ein tier entsorgen kann man auch moralisch appetitlicher beim tierarzt und tierheime gibt’s ja auch für lau staatlich + spendenfinanziert.

also irgendwie kann man dieses experiment + seine deutungen voll in die tonne treten. einzig sichtbar wird der beschränkte ökonomische horizont der experimentatoren.

und für so’n scheiss muss man auch noch bezahlen! da wären selbst 5,10 € viel zu viel!

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langeleine.de - Das Online-Journal für Hannover
Die Theater-Elite gibt sich die Ehre

Veröffentlicht vor 10 Stunden

Theaterfest der Superlative: Zur Eröffnung des diesjährigen Festivals der Theaterformen zeigt das Schauspielhaus heute das Stück “Iwanow” nach Anton Tschechow in iranischer Sprache

Das Sofa als Sinnbild des Sitzenbleibens und Stillstandes: “Iwanow”, Szenenbild

220 Künstler aus fünfzehn verschiedenen Nationen. 84 Aufführungen innerhalb von zwölf Tagen, darunter eine Uraufführung sowie acht deutsche Erstaufführungen. Das Festival Theaterformen, welches im jährlichen Wechsel von dem Niedersächsischen Staatstheater Hannover und dem Staatstheater Braunschweig veranstaltet wird, findet in seiner vierzehnten Auflage wieder in Hannover statt und startet am heutigen Abend. Vermehrt im Mittelpunkt der diesjährigen Festivitäten sollen Regionen der Welt stehen, welche in Deutschland eher weniger wahrgenommen werden, wie etwa Syrien, der Iran, Russland oder Argentinien. Den thematischen Schwerpunkt des Rahmenprogrammes stellt ein Projekt namens “Kinshasa Connection” dar. Hierbei handelt es sich um eine von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Kooperation mit dem Theater- und Tanzfestival “Connéxion Kin” in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo.

Vielfältigkeit und Theater-Erlebnisse an acht Spielorten

An acht verschiedenen Spielorten im Zentrum der Stadt werden nicht nur Theater- und Kulturliebhaber in den nächsten Tagen auf ihre Kosten kommen, da das Festival große Vielfalt verspricht. Ob klassische Dramen, groß inszenierte Bühnenspektakel, Dokumentationen oder aber Multimedia-Installationen: das zeitgenössische Welttheater wird in den nächsten zwölf Tagen wieder einmal viele verschiedene Facetten aufzeigen, sich dabei zwischen kunterbunt bis todernst bewegen, aber auch zum Mitreden und Austauschen animieren. Im Zuge dessen werden Round Tables, Frühstückstische sowie Podiumsdiskussionen veranstaltet, um Interessierten die Möglichkeit des Dialoges zu bieten. Und auch Musikfreunde kommen auf ihre akustischen Kosten, da jeder Festivaltag am Abend mit einem kostenlosen Konzert im Festivalzentrum abschließt.

Startschuss, iranisch: “Iwanow” von Anton Tschechow

Starten wird das Festival Theaterformen am heutigen Abend im Schauspielhaus mit der Aufführung “Iwanow” der Mehr Theatre Group aus dem Iran. Hauptperson Iwanow ist ein erschöpfter Mann. Seine Frau ist sterbenskrank doch er liebt sie nicht mehr, obwohl sie für ihn ihre Familie zurückließ. Iwanow interessieren seine früheren Pläne und Projekte nicht mehr. Stattdessen zieht er sich immer weiter aus der Welt zurück. Dicke Kopfhörer beschallen seine Ohren mit Englisch-Sprachkursen, damit er irgendwann auswandern kann, vielleicht einmal. Die Handlung spielt sich dabei so gut wie die ganze Zeit auf einem Sofa und in einem Bett ab, dem Ort der “überflüssigen Menschen”. Regisseur Amir Reza Koohestani bleibt mit seinem Stück nah an der Vorgabe von Anton Tschechow aus dem 19. Jahrhundert, transferiert dabei jedoch das Geschehen in die Neuzeit und übt dadurch Kritik an der aktuellen politischen Lage in seiner Heimat. Entstanden ist ein anspielungsreiches Schauspiel eines mutigen Regisseurs, der in der Resignation Iwanows die Resignation der iranischen Intellektuellen angesichts der politischen Stagnation im eigenen Land verortet.

Mittwoch, 19. Juni 2013:
Festival der Theaterformen 2013: “Iwanow”, Theaterstück nach Anton Tschechow in persischer Sprache mit deutschen Übertiteln, Gastspiel, Regie: Amir Reza Koohestani, Schauspielhaus Hannover, Prinzenstraße 9, 30159 Hannover, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 14 Euro bis 25 Euro, Ermäßigt: 7 Euro bis 12,50 Euro

  • Das Stück läuft auch am Donnerstag, dem 20. Juni 2013, um 19.30 Uhr
  • Das Festival der Theaterformen läuft noch bis zum 30. Juni 2013

Weitere Infos, das Festival-Programm und die Spielorte unter:
www.theaterformen.de

(Foto: Pressefoto)

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Lumières dans la nuit
Gewürz

Veröffentlicht vor 11 Stunden

Pfefferspray, dieses von der herrschenden und besitzenden Klasse immer stark zu dosierende Gewürz für die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.


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Fraktale Welten
Exo

Veröffentlicht vor 11 Stunden


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Unser täglich Spam
BARCLAY BANK PACKAGE $2.550M

Veröffentlicht vor 21 Stunden

Von: „Mr.Yodit Kassaye-Molosi“

Die Absenderadresse beim kostenlosen Maildienst von Google klingt ja fast so afrikanisch wie der tolle Name eines Bankmanagers aus Botswana. Ich meine ja nur: Wenn man schon die Absenderadresse fälscht… :mrgreen:

BARCLAY BANK
WITH INCONJUCTION
UNITED NATIONS.
www.un.org.bj

Die Vereinten Nationen schreiben mir!! Ich bin wichtig!!

Good Day.

Nur meinen Namen kennen sie noch nicht bei den Vereinten Nationen. Aber das ändert sich ja gerade. :D

The UNITED NATIONS IN Affiliation with BARCLAY BANK Have Agreed to Compensate you with the sum of U.S. $ 2,550,000.00, for self is support. This Regarding the draws before he left he Organized the office to help Individuals to own a self charity organization for your aussi to build your Personal Company / organization so as to help the less privileged children.

Aber dafür wollen mir die Vereinten Nationen, obwohl sie nicht einmal einen Namen von mir kennen, 2,5 Megadollar in die Hand drücken.

This includes every foreign contractors may have-nots That received Their contract, inheritance sum, and People That Have had unfinished transaction or international year that failed due to businesses businessman Government problems and the World financial Crisis etc.. We found your name in the list of Those Who Are to benefit from exercise and compensation thesis That is why we are Contacting you.

Und warum kriege ich den Zaster. Genau, weil ich auf einer Liste stehe. Nur eben nicht mit Namen, sondern nur mit einer Mailadresse. Vermutlich aus Datenschutzgründen. :mrgreen:

I‘m Obliged to inform you That I have Paid the fee for the Compensation award Bank Draft Cheque, for self support, Mr.Yodit Kassaye-Molosi the Director of BARCLAY BANK Told me that before the check will get to your hand That It will expire. So I told him to cash the $ 2.550,000.00, to cash payment to Avoid losing this funds under expiration as I will be out of the country for a 3 Months Course and I will not come back ealier 2013. What you Have to do now is to contact the Express Courier SKY (sky2worlds (at) wss (strich) id (punkt) org ) as soon as possible, to know When They will Deliver your Consignment package to you immediatey. For your information, I have paid for the yellow tag fee and delivery charge.

Natürlich liegt der ganze Zaster schon herum und kann in bar abgeholt werden. Ich muss da aber nicht extra hin, die schicken einen Boten mit Flugzeug, der mir ein Paket zustellt. So etwas wie einen Scheck kennt man bei den Vereinten Nationen noch nicht, und ein Bankkonto hat man dort auch nicht.

The only money you will send to the Courier to Deliver SKY your Consignment Package direct to your postal Address in your country is U.S. $ 115 Security Keeping Fee only Being for the SKY Courier Service so far. That I Would have paid no purpose They Said Because They Do not Know When You will touch ‚em and in case of dumourrage on your Package with‘ em.

Alles, was ich tun muss, ist ein bisschen Geld über Western Union oder MoneyGram rüberbeamen. So fürs Porto oder so. Und danach, wenn ich schon bezahlt habe, gibts noch eine notarielle Bestätigung, da ein Formular, dort ein Formular, und die eine oder andere Bestechung eines korrupten Beamten in Botswana, und das muss immer schön ich legen, die haben hier ja nur die 2,5 M$ herumliegen. Von dem Geld machen die sich ein richtig gutes Leben, und wenn ich abgemolken bin, brechen sie einfach den Kontakt ab.

Please write a letter to the implementation of Given address below:

Company Name: SKY EXPRESS CARGO COURIER
Manager. Benson Aloso
Email: sky2worlds (at) wss (strich) id (punkt) org
Contact Tel: +229-6648-xxxx

Diese Mail nicht beantworten, indem man auf „Antworten“ klickt, denn der Absender ist gefälscht. Ach ja, und mitteilen…

Finally, make safe you reconfirm your Postal That address …, nearest local and international airport …, Direct telephone number … contact address … and Your Passport or Driver’s license … to Avoid wrong delivery, They will issue you a delivery code #, to enable you track your consignment box and know it will get When to your address.

…wer ich überhaupt bin muss ich noch, damit ich auch die Millionen kriegen kann. Sonst werden die noch falsch zugestellt. :mrgreen:

Let me repeat again, try to contact as soon em as you receive this email to Avoid Any Further delay and remember to pay ‚em Their Security Keeping fee of $ 115.00 for Immediate Action to Deliver Their urgently. Note this. The SKY Courier do not know the contents of the Box Package.
I registered it as a BOX of Africa cloths. They did not know the contents was money. this is to Avoid Them delaying with the BOX. Do not let them know That box contains money ok. We are sorry for the past inconvieneces

Und hey, wenn die Vereinten Nationen Geld rausrücken, wird das immer als Textilien deklariert und mit irgendwelchen unzuverlässigen Frachtfliegern versendet, weil die Vereinten Nationen so etwas wie Bankkonten oder Schecks noch gar nicht kennen.

Regards,
Mr.Yodit Kassaye-Molosi
BARCLAY BANK
CC DEPT
www.un.org.bj

Mit lächerlichen Grüßen und lächerlichem Namen
Dein Vorschussbetrugsspammer
Palast zu 1001 Nacht
Idiotenabteilung

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Nachtgedanken
morgenblick aus dem fenster

Veröffentlicht vor 27 Stunden

http://flic.kr/p/ePSd9N

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Lumières dans la nuit
Spielparadies

Veröffentlicht vor 34 Stunden

So vieles ist weggerissen worden, und so vieles rottet vor sich hin vom Ihmezentrum, dem brutalistischen Brocken zwischen Ihme und Blumenauer Straße, aber diese alte Leuchtreklame “Spielparadies” hat sich zum stillen Hohn für das Auge des Vorübergehenden für fünf weitere Jahre erhalten können. Was passend sich in diesem Kontext spiegelt, welcher Zerfall hinter der Reklame lauert, die eine unbeschwerte Zeit für etwas Geld verspricht!


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langeleine.de - Das Online-Journal für Hannover
Pornos für eine bessere Welt

Veröffentlicht vor 34 Stunden

Das Kommunale Kino präsentiert heute das filmische Porträt einer außergewöhnlichen NGO 2.0: Im Dokumentarfilm “Fuck for forest” zeigen Umweltaktivisten, wie man mit Sex die Erde rettet

Zelebrieren die freie Liebe für den guten Zweck: Tommy und Leona, die Gründer von “Fuck for forest”, Filmszene

Nacktheit ist omnipräsent. Ob in Film oder Fernsehen, im Zeitschriftenladen, im Internet oder in der Werbung. Seit Jahren wird den Medien immer wieder vorgeworfen, von allem zu viel zu zeigen: zu viel seichte Unterhaltung, zu viel Gewalt und vor allem zu viel nackte Haut. Überraschenderweise funktioniert Nacktheit trotzdem noch immer als Mittel der Provokation. Die Bilder der von der feministischen Gruppe Femen ausgeübten Aktionen etwa bei der Finalshow von Germany’s Next Top Model oder dem Besuch Putins auf der Hannover Messe, zogen die Aufmerksamkeit genau dorthin, wo die Aktionistinnen sie wollten: Auf ihre nackten Körper, die den Protest mit Farbe und Botschaft auf den Brüsten nach außen trugen.

Mit vollem Körpereinsatz für den Regenwald…

Den skandinavischen Umweltaktivisten Tommy und Leona reicht Nacktheit allein bei weitem nicht aus, um ihre Meinung in die Welt zu tragen. Sie begegnen der kapitalistischen Gesellschaft, die in ihren Augen nicht nur die Umwelt zerstört, sondern auch allem Natürlichen und Körperlichen den Stempel des Unmoralischen aufdrückt, indem sie die auferlegte Moral einreißen. 2003 gründen sie “Fuck for forest”, eine Umweltbewegung, die sich für den Erhalt des Regenwaldes einsetzt und gleichzeitig die Verbindung der Körperlichkeit zur Natur feiert: durch öffentlichen Sex und selbstgedrehte Pornos, die sie auf ihrer Website zum Zweck des Umweltschutzes verkaufen. Jegliche Einnahmen, bis heute etwa 420.000 Euro, werden gespendet.

Für den gleichnamigen Dokumentarfilm “Fuck for forest” begleitete der polnische Regisseur Michal Marczak die Gruppe um die hippieske NGO drei Monate auf ihrer Reise von Berlin in den Regenwald. Dabei zeigt er nicht nur die Geschichte idealistischer Menschen, die die sexuelle Revolution noch einmal beleben, um den Planeten retten zu wollen, sondern auch deren Scheitern an ihren eigenen Mitteln. Als die Aktionisten auf Indios treffen, denen sie 30.000 Euro für den Schutz von achthundert Hektar Regenwald anbieten, prallen nicht nur zwei grundverschiedene Kulturen aufeinander, sondern auch Naivität und Moralvorstellungen. Der Film bleibt dabei beschreibend, nicht anklagend und wurde dafür auf dem Filmfestival Warschau 2012 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Die deutschen Kritiken hingegen lesen sich eher zwiegespalten. Nicht jeder Zweck scheint jegliche Mittel zu rechtfertigen.

Dienstag, 18. Juni 2013:
“Fuck for Forest”, Dokumentarfilm von Michal Marczak, Polen/Deutschland 2012, 86 Minuten, Kommunales Kino, Sophienstraße 2, 30159 Hannover, Beginn: 20.15 Uhr, Eintritt: 6,50 Euro, ermäßigt: 4,50 Euro

(Foto: Pressefoto)

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Fraktale Welten
Schiebung

Veröffentlicht vor 34 Stunden


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Nachtgedanken
Baustelle

Veröffentlicht vor 37 Stunden

http://flic.kr/p/ePuYVA

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Home of limetrees
verlosung #7

Veröffentlicht vor 38 Stunden

au backe, nichts passiert hier auf dem blog seit der verlosung letzte woche. ich fürchte, das liegt an der “kurzvordenferienhektik”~ kennt ihr alle, oder? nur noch sieben mal schule hier in niedersachsen … da fordert einen das richtige leben mehr als der blog … aber falls euch interessiert, was ich am wochenende gemacht habe, kann sich das hier ansehen. ich habe es sozusagen fremdbloggen lassen :-).

heute sind unsere neuen regale für den laden gekommen. mir gefallen sie super gut, ganz schlicht und einfach, aber wahre stauwunder. es ist noch nicht fertig, aber wenn, dann zeige ich euch ein paar fotos.

da das wetter so super sommerlich werden soll, dachte ich mir, dass wir heute eine verlosung starten, die zum wetter paßt. kennt ihr lomos? das sind kameras aus der vergangenheit, analog, mit richtigem film :-). ich mag die ja sehr. deshalb haben wir auch einige kameras im laden, und ich möchte heute eine verlosen.

zu gewinnen gibt es diesmal eine lomography fisheye-kamera, mit der man ganz lustige bilder machen kann. das rumexperiementieren macht richtig spaß. mal kommt der fischaugeneffekt mal besser, mal schlechter zur geltung. wenn man erst mal den bogen raus hat, geht es ganz easy …

möchtest du diese kleine rote kamera gewinnen? dann hinterlasse bitte einen kommentar unter diesem post bis kommenden mittwoch um mitternacht, viel glück …

beachtet bitte, dass ihr mindestens 18 jahre alt sein und eine versandanschrift in deutschland haben müßt. jeder kann nur mit einem kommentar teilnehmen, doppelte kommentare werden gelöscht, eine barauszahlung des gewinns ist nicht möglich, der rechtsweg ist ausgeschlossen.

The post verlosung #7 appeared first on Home of limetrees.

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langeleine.de - Das Online-Journal für Hannover
Im Feuer des Selbst und der eigenen Generation

Veröffentlicht vor 42 Stunden

Seitenansicht: “untalentiert & pietätlos” von Elias

Einfach schwarz – mit Ein-und Ausblicken, lyrisch: “untalentiert & pietätlos” von Elias, Buchcover

Mit Gedichten ist das ja immer so eine Sache. Literarisch stellen sie durchaus für den Autoren und Leser gleichermaßen eine echte Herausforderung dar, für den Verleger hingegen stehen Gedicht-Bände zumeist für eine atreine Absatz-Katastrophe, die er kaum – es sei denn mit ausgewiesenem, lyrischem Herzblut und bewusstem Mut zum Risiko – verlegerisch vertreten kann. Bewegen sich die Absatzzahlen doch auch bei den großen Verlagen (und Namen) nicht selten im unteren bis mittleren Hunderter-Bereich. Es ist eine eingeschworene Gemeinde, die sich verfassend und lesend der Lyrik verschrieben hat, nicht selten wirkt sie elitär und äußerst verschlossen und gibt dem Nachwuchs kaum eine Wahrnehmungs- und Berechtigungs-Chance. Und dass, wobei doch nicht nur der Nachwuchs, sondern auch die Lyrik als literarisache Gattung so einiges, nicht selten Hochinteressantes, zu bieten hat.

Auf ich und Du und wir im Spiegel…

Ein Mann, der sich nunmehr schon zum zweiten Mal – freilich im Selbstverlag – mit großer Neugier und der Selbstverständlichkeit und Angstfreiheit der Jugend an die Gedichtform heranwagt, ist der in Hannover aufgewachsene und nunmehr in Leipzig lebende Autor Elias, vollnamentlich Nils Elias Molle. In der hannoverschen und bundesweiten Poetry Slam- und Live-Literatur-Szene sicherlich kein Unbekannter, steht der 1992 in Hildesheim geborene Poet doch selbst deutschlandweit auf Slam- und Lese-Bühnen seinen Vortrags-Mann und initiert und moderiert in Hannover den U20-Schüler-Poetry Slam “SPAM”. Nach seinem Lyrik-Debüt “Sprengsätze” aus dem Jahre 2011, legt Elias mit “untalentiert & pietätlos” nun bereits seinen zweiten Gedichtband im Eigenverlag vor. Dabei vermag er es erneut äußerst trefflich seiner Generation eine zurückgenommene Stimme zu geben, die umfassend auf den berühmten Punkt zu kommen weiß, dabei sich aber nicht hinter Generations-Plattitüden versteckt, sondern immer auch messerscharf das eigene Selbst im Kontext zu beobachten (und nicht selten schmerzhaft zu sezieren) vermag. Gerade die entschiedene Wahl der Gedichtform schafft es dabei die Zerrissenheit einer jungen Generation und des Autoren selbst passgenau zu unterstützen und in Szene zu setzen. Dabei sei besonders positiv hervorzuheben, dass Elias seit seinen “Sprengsätzen” anscheinend kontinuierlich an der verschriftlichen Form seiner Lyriken gearbeitet hat und nunmehr noch pointierter als bei seinem Erstlings-Werk mit Gedicht-Satz, Umbrüchen, Anordnungen und lyrischem Aufbau umzugehen weiß. Was gerade dem Inhalt nicht selten eine überraschende, zweite Dimension hinzufügt, besser: eröffnet. Hier merkt man, dass ein junger Autor bannig Spaß am Spiel mit der Sprache und ihrer – nicht nur lyrischen – Verfassbarkeit und Verschriftlichung hat. Und sich doch mutig mit einem kreativen Mittelfinger in Richtung aller tradierten Erwartungshaltungen nach dem eigenen Weg umschaut, auf die Suche begibt.

Vom Suchen, Fluchen und Finden

Gerade in der dringenden und drängenden Vermittlung der Suche des Autors auf verschiedenen Kreativ- und Lebens-Ebenen liegt der Reiz von “untalentiert & pietätlos”. Einer Suche, die sich eben nicht nur auf literarischer Ebene abspielt, sondern vielmehr die Rast- und nicht selten Ratlosigkeit des Autoren selbst und seiner Generation widerspiegelt. Flirrend, nicht selten vor die Wand laufend, zweifelnd und verzweifelnd (aber niemals restlos verzweifelt), von Herzen liebend, ohne jede Rücksicht plakativ bewertend und doch im nächsten Moment schon wieder nachdenklich beobachtend. Klar, dass es bei diesem Drängen im eigenen Herzen, zudem noch im Spiegel einer ganzen Generation und des eigenen literarischen Erwachens, qualitative Unterschiede in den einzelnen Gedichten gibt. Vermutlich sogar geben muss, bisweilen gar recht große. Fehl am Platze ist aber keines der Werke, denn in ihrer Gesamtheit offenbaren sie – zusammen mit ausgewählten Skizzen und Zeichnungen von Marie Bakemeier – die ungestüme Neugier eines jungen Poeten, der sich nicht fügen will, sondern vielmehr seine Existenzberechtigung im pointierten, teilweise wütenden Setzen von ausformulierten Frage- und Ausrufezeichen sucht. Und nicht selten sogar zu finden weiß. Und damit tatsächlich den Beweis antritt Talent zu besitzen, das sich literarisch durchaus zu beobachten lohnt. Und dass, wobei der Legende nach der Titel des Bandes doch einem wütenden Zitat einer Deutschlehrerin entlehnt ist, die den jungen Elias dereinst als absolut “untalentiert und pietätlos” beschimpft haben soll. So kann man sich irren…

Elias: “untalentiert & pietätlos”, Gedichte, 62 Seiten, Selbstverlag, 8,95 Euro. Der Gedichtband ist erhältlich in der Literaturtankstelle der Buchhandlung Decius (Marktstraße) und auf Lesungen des Autoren

“Seitenansicht” erscheint in Kooperation mit der Buchhandlung Decius.

Logo Decius

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Unser täglich Spam
Werbeanfrage tamagothi.de

Veröffentlicht vor 45 Stunden

Hallo,

Aha, jemand der Reklame machen will und mich persönlich anmailt, aber aus unerfindlichen Gründen auf der Website, auf der die Werbung laufen soll meinen Namen nicht gefunden hat. Der ist ja auch sehr leicht zu übersehen:

Große Leistung. Da weiß ich dann auch gleich, warum gewisse Texte dort gar nicht gelesen wurden – weil es so richtig scheißegal ist, wo die Reklame hingeht.

Hätten Sie Interesse einen Gastbeitrag auf Ihrer Website zu veröffentlichen, der einen Text-Link zurück zu der Website unseres Kunden beinhaltet?

Nein, ich habe nicht das geringste Interesse daran, meine paar Leser mit ungekennzeichneter Reklame zu beleidigen.

Unser Kunde ist ein namenhafter [sic!] Online Casino Anbieter [sic! Mit Deppen Leer Zeichen].

Bei den so genannten „Onlinecasinos“ handelt es sich übrigens um ein in der BRD illegales Glücksspiel, und für die Links, die ich auf von mir verantworteten Websites setze, hafte ich vollumfänglich. Desweiteren bin ich nicht im Geringsten dazu bereit, auch nur einen meiner Leser eine Anregung zu geben, sein Geld bei unkontrollierten und vom Betreiber beliebig manipulierbaren Zocks im Internet loszuwerden. Wer daran wirklich Interesse hat, wird schon einen Ort finden – und zwar hoffentlich trotz solcher an Google und andere Suchmaschinen gerichteter Linkspam einen Ort, der es nicht nötig hat, in Form asozialer Spam Reklame für sich zu machen.

Der Artikel ist gut geschrieben, informativ, unterhaltsam und einzigartig, und ich wäre auch bereit, Ihnen einen Obulus für die Platzierung zu bezahlen.

Nein, ich nehme keine dreißig Silberlinge von einem Spammer. Und erst recht nicht die paar Groschen dafür, dass ich einen Text anderer Leute als meinen eigenen ausgebe.

Warum macht ihr nicht einfach selbst eine tolle Website auf, wenn ihr so viele gut geschriebene, informative, unterhaltsame und vor allem „einzigartige“ Texte mit Links auf Abzock-Casinos habt? Ach, weil es euch gar nicht um irgendwelche Leser geht, weil es euch nur darauf ankommt, den Index von Google mit einer Linkschwemme zu vergiften, auf dass die Menschen nicht mehr das finden, was sie suchen, sondern das, was Spammer sie finden lassen wollen. Ich verstehe.

Ist das eventuell von Interesse für Sie?

Ungefähr so interessant wie eine Stechmücke, die mein warmes Blut trinken will und mir nur eine heftig juckende Quaddel zurücklässt. Etwas, worauf man mit der schmetternden Hand haut, wenn man die Gelegenheit dazu hat.

Mit freundlichen Grüßen,

Chelsea Cruz
chelsea (at) magicpagemedia (punkt) com

Sehr freundlich. So freundlich wie eine Spam eben.

If you no longer wish to receive emails from us, please click here.
IDENT: [ID entfernt]

Oh, dafür hattet ihr wohl gerade keinen Deutschexperten zur Hand. Und der HTML-Mail-Experte, der es schafft, die gnadenlos dummen Worte des Linktextes „Click here“ zu verlinken, war auch gerade im Urlaub. Ich habe diese Mail nicht bestellt. Es ist Spam. Illegale Spam. Für ein illegales Angebot. Selbst, wenn ich darauf klicken könnte: Leuten, die mich mit so einem Dreck belästigen, werde ich bestimmt nicht mitteilen, dass ihr E-Müll ankommt und gelesen wird.

Chelsea Cruz
online marketing specialist | MagicPageMedia
chelsea (at) magicpagemedia (punkt) com

Wenn so die Spezialisten fürs Online-Marketing aussehen, will ich die Amateure gar nicht mehr kennenlernen.

This message is confidential. It may also be privileged or otherwise protected by work product immunity, confidentiality or other legal rules. If you are not the intended recipient you are notified that disclosing, copying, distributing or taking any action in reliance on the contents of this information is strictly prohibited. Please note that any views or opinions presented in this email are solely those of the author and do not necessarily represent those of Magic Page Media.

Aber sowas von vertraulich! Nicht einmal mit meinem PGP-Schlüssel verschlüsselt, damits niemand anders als ich lesen kann, aber total vertraulich. Und wenn ich diese total vertrauliche veröffentliche, ist das streng verboten. Tolle Sache. Zeig mich doch für dieses Posting deiner Spam an, Spammer!

If you no longer wish to receive emails from us, please click here.
IDENT: [ID entfernt]

Oh Wunder der Technik! Bei der Wiederholung des dümmlichen Click-here-to-get-much-more-spam-Li~ klappt sogar die Verlinkung. Nur echt mit einer endlos langen sedezimalen ID, die zurückfunkt, dass ich so doof bin, in eine Spam zu klicken.

Geh sterben!

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langeleine.de - Das Online-Journal für Hannover
Was immer der Abend hergibt

Veröffentlicht vor 2 Tagen

Kabarettist, Sänger, Entertainer – Kay Ray versprüht im GOP seinen teils charmanten, teils zynischen Humor

Kay Ray fällt nicht nur optisch auf, sondern auch durch erfrischendes Kabarett

Kay Ray weiß manchmal selbst nicht so genau, was in seiner Show alles passieren wird. Es gibt ja nicht mal eine genaue Bezeichnung für das, was er macht. Stand-up-Comedy ist das jedenfalls nur im weitesten Sinne, da der Entertainer bei seinem Programm nicht auf auswendig gelernte Texte zurückgreift. Kay Ray hat zwar Textfragmente im Kopf, lässt sich aber lieber spontan auf das ein, was ihm in jeder individuellen Show passiert. Und dieses Erfolgsrezept kommt an. Ray ist charmant, rotzig, direkt, durchgeknallt und zynisch. Seine Shows leben von seinen Improvisationen. Sie leben aber auch von seiner rauhen Stimme, mit der er, begleitet vom Klavier, dem Publikum immer mal wieder eine kleine musikalische Verschnaufspause gönnt.

Was die Inhalte seines Auftrittes angeht, kennt Kay Ray jedenfalls kaum Grenzen. Solange das Publikum mitgeht, ist alles für ihn machbar. Und wer sich eine Karte für Kay Rays Show kauft, der sollte sich mit Humor und Ironie auskennen. Kay Ray beleidigt nicht, aber nennt die Dinge bei ihrem Namen und das auf eine erfrischende Art und Weise. Das Publikum ist dabei nicht immer sicher vor dem Entertainer, denn es gestaltet die Show praktisch mit. Wer einen Kommentar einwirft, muss damit rechnen, selbst Thema des Abends zu werden. Ein lautes Lachen könnte Anlass für eine Anekdote sein. Selbst der Gang zur Toilette kann bei Ray zu etwas Unvorhergesehenem führen. Unvorhersehbar ist aber auch Kay Rays Outfit und Styling. Orangefarbene Haare, weiße Haare, bunte Haare, grüne Haare – sicher ist wahrscheinlich nur die Struwelfrisur. Gestreifter Anzug, buntes Kostüm, Glitzer-Outfit – Kay Ray fällt so oder so auf. Aber auch, wenn er etwas schräg aussieht, das sympathische Lächeln nimmt einem irgendwie die Bedenken. Kay Ray ist keine Kunstfigur, sondern lebt das, was er fühlt, nur eben bei jeder Show anders.

Montag, 17. Juni 2013:
Kay Ray, Kabarett und Klavier, GOP Varieté, Georgstraße 36, 30159 Hannover, Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 25 Euro, ermäßigt: 20 Euro

(Foto: Pressefoto)

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Lumières dans la nuit
Platz des Volksaufstandes 1953

Veröffentlicht vor 2 Tagen

Es gibt zwei Arten von Tieren; solche, die niedlich sind und solche, die lecker sind. Es gibt auch zwei Arten von Volksaufständen; solche, die der herrschenden und besitzenden Klasse gefallen und bei denen sie noch Jahrzehnte später in bis zur Obszönität feierlichen Reden zu allerlei staatsaktiger Seelenbeize den Großen Geist der unbezwingbaren Freiheit mit weihevollen Worten verherrlichen, ja, nach deren Datum sie schließlich sogar einen Platz in der Hauptstadt benennen, in der sich dieses Pack naturgemäß konzentriert und solche, die der herrschenden und besitzenden Klasse nicht gefallen, in der jüngeren Zeit etwa in Stuttgart oder in Frankfurt. Wer Augen hat, um damit etwas zu sehen, der schaue hin, und wem es noch an Verständnis dafür fehlt, warum der Akt der Unterzeichnung eines Vertrages von der classe politique zum Feiertag der BRD erwählt wurde und nicht etwa der Tag, an dem die Menschen für ihr verdammtes Lebensrecht unter beachtlichem persönlichen Risiko einstanden, wird dieses Verständnis leicht bekommen, wenn er nur hinschaut.


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Fraktale Welten
Nach Komma Kastration

Veröffentlicht vor 2 Tagen


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